Aktuelle Nachrichten – Wirtschaft
23.09.2012
Foto: dapd/Philipp Guelland
Hamburg – Nach Vorwürfen der Tierquälerei will der größte deutsche Geflügelproduzent Wiesenhof mit der Tierrechtsorganisation Peta reden. "Wir reden grundsätzlich mit allen Organisationen und Parteien, die Interesse an unserer Arbeit haben", sagte Wiesenhof-Chef Peter Wesjohann dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wenn Peta-Vertreter sich melden, würde ich mich gern auch mit denen an einen Tisch setzen oder ihnen unsere Anlagen zeigen."
Peta hatte in der Vergangenheit Bilder aus Wiesenhof-Ställen veröffentlicht, die tote Tiere zeigten oder Räumtrupps, die Hühner mit Füßen traten.
Umsatz hätten die Vorwürfe ihn zwar bislang nicht gekostet, sagte Wesjohann. "Aber gut für das Geschäft sind diese Auseinandersetzungen definitiv nicht." Wesjohann kritisierte in diesem Zusammenhang den Grünen-Politiker Jürgen Trittin, der aus Protest gegen das Wiesenhof-Sponsoring von seinem Amt als Umweltbeauftragter des Fußballvereins Werder Bremen zurücktrat. Er habe Trittin "schon lange eingeladen, uns zu besuchen".
dapd
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Vattenfall hat Probleme mit Pumpspeicherkraftwerken
(15.09.2012)
Krise kostet VW-Konzern bis August in Europa fast sechs Prozent Absatz
(14.09.2012)
Reederei DFDS löst Vertrag über den Bau von zwei Frachtern
(14.09.2012)
Sozialplan für Q-Cells-Beschäftigte vereinbart
(14.09.2012)
Autobauer Volvo setzt bis zu 400 Entwickler vor die Tür
(14.09.2012)
Regierung beschäftigt sich mit der EADS-Fusion mit BAE
(14.09.2012)
Tierrechtsorganisation stellt Strafanzeige gegen Wiesenhof
(31.08.2011)