Regisseur Wim Wenders ist begeisterter Anhänger der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. „Ich schätze ihre Arbeit extrem hoch“, sagte er am Freitag auf der Berlinale, wo er den Dokumentarfilm „Die Unsichtbaren“ vorstellte. In ihm wird von fünf Regisseuren die Arbeit der Organisationen vorgestellt. Wenders drehte im Kongo einen Film über die Massenvergewaltigungen während des Bürgerkriegs.
Wenders betonte, das Thema Gewalt gegen Frauen sei kein angenehmes. Dann habe er aber gedacht, es sei Zeit, dass endlich ein Film darüber gemacht werde.
An den Film zum 20. Geburtstag der spanischen Sektion der Organisation arbeiteten neben Wenders die Regisseure Isabel Coixet, Fernando Leon de Aranoa, Mariano Barroso und Javier Corcuera mit. Die Filmeinnahmen sollen den Angaben zufolge an Ärzte ohne Grenzen gehen.
http://www.berlinale.de/
(AP)
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