Aktuelle Nachrichten – Wohnen
19.10.2009
Hameln – Eigenheimbesitzer sollten ihr Haus rechtzeitig winterfest machen, um Schäden vorzubeugen und Energie zu sparen. Defekte Dachziegel, brüchige Isolierungen oder Risse in der Fassade sollten unbedingt repariert werden, denn sie machen sonst die äußere Schutzhülle auf Dauer angreifbar, wie die Bausparkasse BHW warnt. Dringen Feuchtigkeit in Dach oder Mauerwerk ein, sind größere Schäden die Folge. So kann beispielsweise Stauwasser im Winter gefrieren und den Putz absprengen.
Hausbesitzer sollten daher alsbald Fugen abdichten und Abdeckungen erneuern. Außerdem sollte das Dach auch auf der Innenseite geprüft werden. Dunkle Verfärbungen am Gebälk und Feuchtigkeitsflecken an den Wänden sind ein Hinweis darauf, dass von außen Wasser eindringt.
Und auch im Hausinneren ist der Wärmeschutz ist wichtig. Deshalb sollten undichte Abdichtleisten an den Türen ausgetauscht und poröse Gummilippen an den Fenstern ersetzt werden. Sind die Fensterrahmen stark verzogen, empfiehlt sich nach Aussage der Experten eine Teilerneuerung.
Die Heizungsanlage ist ausschließlich Sache des Fachmanns: Zu einer umfassenden Wartung gehören in der Regel die Reinigung des Heizkessels, Prüfung von Brenner, Heizwasser- und Kondensatableitungen sowie der Leitungsventile. Verschleißteile sollten erneuert und Dichtungen bei Bedarf ausgetauscht werden.
Auch wenn versierte Handwerker viele am Haus selbst machen können, sollte bei komplizierten Fällen ein Fachmann hinzugezogen werden. Hauseigentümer können bis zu 20 Prozent der Handwerkerkosten 6.000 Euro jährlich steuerlich geltend machen. Dadurch kann sich eine Steuerersparnis von jährlich 1.200 Euro ergeben. Allerdings sind nur Lohn- und keine Materialkosten absetzbar. (AP)
Bares Geld für die eigenen vier Wände
(28.09.2008)
Kinder auf Schulweg im Winter besonders gefährdet
(16.01.2007)
Winterreifenmuffeln droht Ärger mit Polizei und Versicherung
(01.11.2006)
Motorrad sicher über den Winter bringen
(18.10.2006)