China News - Politik – Wird Parteichef Bo Xilai im Westen von China zum Warlord? – Wang Hua / The Epoch Times
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China: Machtkämpfe in der KPCh Wird Parteichef Bo Xilai im Westen von China zum Warlord?

Wang Hua / The Epoch Times

18.02.2012

Bo Xilai, im März 2011.  Foto: Feng Li/Getty Images
Bo Xilai, im März 2011.

Foto: Feng Li/Getty Images


Es gibt tatsächlich viele günstige Bedingungen, die Bo dazu veranlassen, seine Fehler Hu und Wen gegenüber nicht zuzugeben. Und seitdem der Konflikt zwischen ihm, Hu und Wen öffentlich gemacht wurde, muss er ihn nicht mehr verschleiern. Um es einfach auszudrücken, Bo hält vier Asse in der Hinterhand, mit denen er mit Hu und Wen feilschen kann.

Erstens hat er, wie oben erwähnt, die Unterstützung der Armee im Südwesten. Die Truppen, die unter Bo Xilais Vater gedient hatten, sind in der Militärregion Yunnan stationiert. Als Deng Xiaoping die Anzahl der Militärregionen von acht auf sieben verringerte, entließ er einfach Truppen im südwestlichen Yunnan. Zu einem Status einer zweitrangigen Armee degradiert, wurde die Besoldung stark gekürzt, sodass sich die Offiziere aus Yunnan heftig beschwerten. Zusätzlich ist Yunnan weit von der Zentralregierung entfernt und hatte immer die Tendenz zur Unabhängigkeit.

Zweitens ist der günstigste Umstand für Bo die starke Unzufriedenheit der lokalen Politiker mit der Zentralregierung. Seitdem Premier Zhao Ziyang die Steuern auf mittelständische und große staatseigene Unternehmen zur Zentralregierung zurückgeleitet hat, kommen die Lokalregierungen nicht mehr über die Runden. Besonders in Gegenden wie Chongqing, Tibet, Yunnan und Sichuan.

Die Vorteile, die viele große staatlich geführte Unternehmen genießen, werden von den Beamten der Zentralregierung geplündert. Bei den lokalen Beamten hat sich viel Ärger über diese wirtschaftliche Ungleichbehandlung aufgestaut. Und sie haben kein Ventil, um sich Luft zu machen.

Politisch betrachtet, erdulden sie auch viele Schikanen von der Zentralregierung der KPCh. Die Situation ähnelt sehr der Zeit vor der Revolution von 1911. Damals wollten viele lokale Beamte nach einer langen Zeit der Einheit eine Teilung Chinas. Sobald Bo Durchhalteparolen ruft, werden ihm viele antworten.

Drittens ist Bo ein Meister der Täuschung. Er wird von der Bevölkerung in Chongqing als charismatisch wahrgenommen. Sie denken, dass Bo ein guter Mensch sei, ein aufrichtiger Beamter, der von den korrupten Beamten der KPCh unterdrückt wird. Solange Bo sein Spiel weiterspielen kann, kann er noch viele Menschen täuschen, die sich für ihn aussprechen werden.

Viertens hat Bo lange vorbereitet, die Macht an sich zu reißen. Zweifellos hat er alle möglichen Beweise für die korrupte Führung der KPCh gesammelt. Einschließlich über Hu und Wen, sowie deren Kinder. Solange Hu ihm nicht zu nahe kommt, wird Bo dieses Material nicht veröffentlichen.

Konsequenterweise muss Bo der Zentralregierung in keiner Weise klein beigeben. Bo weiß sehr wohl um die Gewalt und die blutdurstige Natur der KPCh. Er weiß, dass die KPCh ihm einen Posten im Ständigen Ausschuss versprechen kann. Aber in Beijing werden ihn wohl eher Handschellen und Fußfesseln erwarten. Bo hat in Beijing keine Armee, die ihn beschützen könnte. Also wagt er nicht, den Südwesten zu verlassen. Mit anderen Worten, ob Bo will oder nicht, er hat keinen Fluchtweg und muss den Showdown mit Hu und Wen suchen.

 

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