Kostenlose Kreditkarten bleiben häufig nicht kostenlos

Mit Kreditkarten ohne Jahresgebühr können Verbraucher Geld sparen - oder? Welche Kreditkarte wirklich die günstigste ist, hängt von den persönlichen Zahlungsgewohnheiten des Nutzers ab.

Mit Kreditkarten ohne Jahresgebühr können Verbraucher Geld sparen – müssen mitunter aber auch mit zusätzlichen Kosten rechnen.

Von zehn dieser Kreditkarten sind bei einem typischen Nutzungsverhalten nur zwei dauerhaft kostenfrei, wie aus einer Untersuchung des Vergleichsportals Check24 hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag.

Demnach erheben die Banken teilweise Zusatzgebühren, etwa beim Geldabheben im Ausland oder dem Bezahlen in einer fremden Währung.

„Kostenlose Kreditkarten sparen im Vergleich zu Angeboten mit Jahresgebühren viel Geld – bei falscher Nutzung kosten sie aber auch einiges“, erklärte Rainer Gerhard von Check24.

Verbraucher sollten deshalb unabhängig vom Kreditkarteninstitut unbedingt auf das Kleingedruckte achten. Werde der gewährte Kredit nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraums vollständig zurückgezahlt, fielen bei allen Banken hohe Dispozinsen an.

„Kunden sollten besonders auf die Rückzahlungsdetails achten“, riet Gerhard. „Hiermit verdienen die Anbieter ihr Geld.“

Welche Kreditkarte wirklich die günstigste ist, hängt von den persönlichen Zahlungsgewohnheiten des Nutzers ab. Kunden, die einen Rechnungsausgleich per Überweisung regelmäßig vergessen, greifen dem Vergleichsportal zufolge besser zu Karten, bei denen ausstehende Beträge automatisch per Lastschrift eingezogen werden.

Bei zwei der untersuchten Kreditkarten (von den Anbietern ING Diba und Barclaycard) bekommen Verbraucher im ersten Jahr indes unter dem Strich sogar Geld zurück – durch Neukundenboni von bis zu 75 Euro. Kostenlos auch ab dem zweiten Jahr sind demnach die Kreditkarten von der DKB und Santander. (afp)

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