Abgas-Affäre: Staatsanwaltschaft lässt Audi-Werke durchsuchen

Im Zuge der Abgas-Affäre lässt die Staatsanwaltschaft München II die Zentrale der VW-Tochter Audi in Ingolstadt und das Werk in Neckarsulm durchsuchen.

Ermittler haben erneut die Konzernzentrale von Audi wegen manipulierter Abgaswerte bei Dieselautos durchsucht.

Der Konzern stehe im Verdacht, bei mindestens 210.000 Fahrzeugen für den europäischen und den US-Markt betrogen zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft München II am Dienstag mit. Neben der Zentrale im bayerischen Ingolstadt wurden in Baden-Württemberg auch Büros am Standort Neckarsulm sowie eine Privatwohnung durchsucht.

Die Konzernzentrale war bereits im vergangenen März durchsucht worden. Gegenstand der Durchsuchungen sind erneut V6-Drei-Liter-Dieselmotoren ab Lieferjahr 2009, diesmal geht es allerdings auch um Autos, die in Europa verkauft wurden. Insgesamt gibt es laut Mitteilung nun 14 Verdächtige – darunter seien allerdings keine aktuellen oder ehemaligen Vorstände.

Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Ermittler die Wohnungen von sechs aktuellen oder ehemaligen Audi-Mitarbeitern durchsucht. (dpa)

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