Börsengang von Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS soll 1,8 Milliarden Euro bringen

Epoch Times12. March 2018 Aktualisiert: 12. März 2018 9:58
Die Deutsche Bank will mit dem Börsengang ihrer Fondstochter DWS bis zu 1,8 Milliarden Euro einnehmen. Sie will mindestens 40 Millionen Aktien zum Preis von 30 bis 36 Euro verkaufen, wie sie am Sonntagabend mitteilte.

Die Deutsche Bank will mit dem Börsengang ihrer Fondstochter DWS bis zu 1,8 Milliarden Euro einnehmen. Sie will mindestens 40 Millionen Aktien zum Preis von 30 bis 36 Euro verkaufen, wie sie am Sonntagabend mitteilte. Das entspreche 20 Prozent des bestehenden Grundkapitals der DWS.

Bei „besonders starker Nachfrage“ werde das Angebot aufgestockt, kündigte die Deutsche Bank an: Dann könnten bis zu zehn Millionen weitere Aktien angeboten werden.

Der Börsengang soll am 23. März über die Bühne gehen. Ein Käufer steht laut Deutsche Bank schon fest: Der japanische Versicherungskonzern Nippon Life Insurance Company habe sich verpflichtet, einen Anteil von 5,0 Prozent an der DWS zum Platzierungspreis zu erwerben.

Die DWS verwaltet rund 700 Milliarden Euro von Privatkunden und von institutionellen Investoren wie Versicherungen, Staatsfonds und Pensionskassen. Damit ist sie eine der fünf größten Vermögensverwaltungen in Europa. (afp)

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