Kosmetikindustrie setzt für Werbung zunehmend auf Blogger und „Influencer“

"Wir haben weltweit eine ganze Reihe von 'Influencern' unter Vertrag", räumte Henkel-Chef Van Bylen ein. Als Beispiel für einen Dienstleister für Henkel nannte Van Bylen einen Promi-Friseur in Los Angeles.
Titelbild
Die Henkel AG in Düsseldorf, bekannt für ihre Beauty Care Kosmetikprodukte, wirbt durch Blogger und "Influencer".Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Epoch Times29. April 2017

Die Kosmetikindustrie setzt im Werben vor allem um jugendliche Kunden nach eigenen Angaben immer stärker auf Blogger und sogenannte „Influencer“. „Diese Leute werden immer wichtiger, da sie eine hohe Glaubwürdigkeit haben als neutrale und kompetente Meinungsführer und Experten“, sagte Henkel-Chef Hans Van Bylen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Einige von ihnen legten dabei tatsächlich Wert auf Unabhängigkeit, andere ließen sich für ihre Dienste bezahlen.

„Wir haben weltweit eine ganze Reihe von ‚Influencern‘ unter Vertrag“, räumte Van Bylen ein. Aber „es gibt auch sehr viele Blogger, die auf ihre Neutralität achten“. Die Henkel AG ist mit ihrem Unternehmensbereich Beauty Care in der Kosmetikbranche aktiv.

Als Beispiel für einen Dienstleister für Henkel nannte Van Bylen einen Promi-Friseur in Los Angeles: „Guy Tang stylt viele Hollywood-Größen. Gemeinsam vermarkten wir ein professionelles Haarfärbemittel, ‚mydentity'“. Dabei liefen Werbung und Vertrieb komplett über das Internet.

„Damit das funktioniert, brauchen Sie jemanden wie Tang“ oder andere Experten und Trendsetter, „die im Internet Tipps fürs Färben und Stylen geben“ und dabei auf bestimmte Produkte hinweisen. (afp)



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