Zypern holt sich eine Milliarde Euro an den Geldmärkten

Nikosia (dpa) - Zypern hat gut zwei Jahre nach dem Hilferuf an die Euro-Partner Papiere mit einer siebenjährigen Laufzeit platziert. Es geht um die Summe von einer Milliarde Euro zu einem Zinssatz von vier Prozent. Dies teilte der zyprische…
Titelbild
Zypern wurde im Frühjahr 2013 nur mit Hilfe internationaler Geldgeber vor der Pleite bewahrt.Foto: Maurizio Gambarini/Archiv/dpa
Epoch Times28. April 2015
Zypern hat gut zwei Jahre nach dem Hilferuf an die Euro-Partner Papiere mit einer siebenjährigen Laufzeit platziert. Es geht um die Summe von einer Milliarde Euro zu einem Zinssatz von vier Prozent.

Dies teilte der zyprische Finanzminister Charis Georgiades mit, wie das Staatsradio (RIK) berichtete. Zypern war es im Juni 2014 erstmals gelungen, Papiere mit einer fünfjährigen Laufzeit in Höhe von 750 Millionen Euro zu platzieren.

Das Euro-Land wurde im Frühjahr 2013 nur mit Hilfe internationaler Geldgeber vor der Pleite bewahrt. Anleger mussten mit einer Zwangsabgabe zur Rettung beitragen. Die Kunden des größten Geldinstituts, der Bank of Cyprus (BOC), wurden mit 47,5 Prozent ihrer Guthaben von mehr als 100 000 Euro zur Sanierung herangezogen. Die zweitgrößte Bank des Landes, die Laiki Bank, wurde zerschlagen.

Die Europartner und der IWF greifen Zypern mit Finanzhilfen von insgesamt zehn Milliarden Euro unter die Arme. Die Zyprer selbst müssen 13 Milliarden Euro beisteuern.

(dpa)

Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion