Spanische Bauarbeiter stießen versehentlich auf einen alten 600-Kilo-Schatz

Die Bauarbeiter im spanischen Sevilla waren überrascht, als sie beim Ausheben eines Grabens auf einen alten und längst vergessenen Schatz stießen: 19 Römische Amphoren, gefüllt mit 600 kg Münzen!

Dieser Fund hat wirklich alle überrascht, als die Bauarbeiter im April 2016 in Tomares zufällig auf Gefäße voller Schätze gestoßen sind.

Bei dem Ausheben eines Grabes stießen die Maschinen der Arbeiter auf etwas „Ungewöhnliches“. Was sie da entdeckten waren mehr als ein Dutzend alter Krüge. Da einige der Behälter beim Graben beschädigt wurden, ergoss sich der „Schatz“ schließlich aus ihnen.

„Überall lagen Münzen, Hunderte!“

Die erstaunten Arbeiter konnten nicht anders, als ungläubig auf die unzähligen alten Münzen zu schauen, die in den Krügen verpackt waren.

Sie fanden insgesamt 19 Krüge, die später als Amphoren identifiziert wurden. Amphoren sind typische Arten von römischer und griechischer Keramikgefäße. Das Wort stammt aus dem griechischen „amphoreús“ und bedeutet soviel wie „beidseitig tragbar(er Krug)“ – auch wenn für diese Krüge mehr als ein Träger nötig waren.

Diese Gefäße wurden üblicherweise als Vorrats- oder Transportgefäße für Waren unterschiedlichster Art verwendet.

„Die Maschinen trafen auf etwas, das für diesen Boden nicht normal war“, sagte Lola Vallejo, Stadträtin von Tomares, gegenüber der CNN-Tochter Atlas.

„Die Arbeiter legten sofort ihre Arbeit nieder und fanden bald heraus, dass dort viele Münzen in zerbrochenen Krügen lagen“, so Vallejo weiter.

In den Gefäßen befanden sich überwiegend römische Bronzemünzen mit einem Gewicht von knapp 600 kg! Nur wenige Münzen waren aus Silber.

Nach ersten Untersuchungen stellten die Wissenschaftler fest, dass sie aus dem 3. bis 4. Jahrhundert nach Christus stammen. Die Münzen tragen das Bild des Kaisers Maximian (286-305 n. Chr) und Constantius (305-306 n. Chr.)

„Was unglaublich ist, ist eine Entdeckung dieser Größe. Es gibt 19 Amphoren, die einst vollständig begraben wurden. Ich kann Ihnen versichern, dass sie nicht von einer einzigen Person bewegt werden können, weil sie aufgrund der Münzen so viel wiegen“, sagte Ana Navarro, Leiter des Archäologischen Museums in Sevilla.

Brandneue Münzen oder Steuergelder?

Einige Experten glauben, dass die Münzen „brandneu“ waren, da sie keinerlei Gebrauchsspuren aufweisen.

Andere Wissenschaftler nehmen wiederum an, dass die Münzen geprägt wurden, um Steuern an das Römische Reich zu zahlen.

Die ungewöhnlichen und seltenen Münzen werden nun genauer untersucht, in der Hoffnung weitere Informationen über den Besitzer und dem Grund der Deponierung zu erhalten.

Inzwischen ist der Schatz im Archäologischen Museum von Sevilla ausgestellt.

Quelle: Workers accidentally dig up 19 Roman jugs, they were shocked to discover what was filled inside them

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