Kleiner Asteroid rast wie berechnet knapp an der Erde vorbei

Der Asteroid 2012 TC4 hat die Erde am Morgen in relativ geringem Abstand passiert. Der Vorbeiflug sei wie berechnet pünktlich erfolgt, sagte Detlef Koschny von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa im niederländischen Noordwijk.

Ein kleiner Asteroid ist am Donnerstag wie vorhergesagt in rund 50.000 Kilometern Entfernung an der Erde vorbei gerast. „Asteroid 2012 TC04 ist problemlos an der Erde vorbei“, teilte die Europäische Raumfahrtagentur ESA am Morgen im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Der 2012 entdeckte kosmische Brocken hat nach Schätzungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa einen Durchmesser zwischen zwölf und 27 Metern. Bei seinem Vorbeiflug am Donnerstag kam er der Erde nach früheren Berechnungen auf bis zu 44.000 Kilometer nah. Damit passierte der Himmelskörper unseren Planeten weit innerhalb der Mondbahn: Die durchschnittliche Entfernung des Monds von der Erde beträgt gut 380.000 Kilometer.

Einen Einschlag des Asteroiden auf der Erde hatten die Wissenschaftler im Vorfeld definitiv ausgeschlossen. Internationale Forscher wollten den engen Vorbeiflug des Asteroiden nutzen, um ihre Fähigkeiten beim Aufspüren und weiteren Beobachten eines solchen Himmelskörpers zu testen: Seit vielen Jahren nehmen Astronomen die Umgebung der Erde genau unter die Lupe, um Asteroiden im Anflug möglichst frühzeitig zu entdecken.

Asteroiden gelten als Überbleibsel der Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,6 Milliarden Jahren. Die meisten von ihnen ziehen fernab der Erde zwischen den Planeten Mars und Jupiter um die Sonne, manche können jedoch auch der Erde gefährlich nahe kommen. (afp)

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
in Ihrem und unserem Interesse werden wir ab 17. Oktober 2017, nur noch von unseren Moderatoren freigegebene Kommentare veröffentlichen. Nach langer Beobachtung mussten wir feststellen, dass viele aggressive Kommentare in Inhalt und verletzender Form dem Ansehen der Epoch Times geschadet haben. Wir bedanken uns für konstruktive Ergänzungen, Anregungen und auch kritische Anmerkungen. Diese werden wir wie bisher so schnell wie möglich freischalten. Aber aus Mangel an Manpower werden wir die Kommentarfunktion auch manchmal ganz schließen müssen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihre Epoch Times-Redaktion