Bizarres Tiefsee-Monster an mexikanischer Küste angespült

Epoch Times22. November 2017 Aktualisiert: 22. November 2017 14:52
Viele ungelöste Rätsel warten auf uns in der Tiefsee, von der bislang nur ca. 5 Prozent erforscht sind. Wir wissen weniger über sie als von der Rückseite des Mondes. Gewährt uns dieses monströs aussehende Meerestier einen Einblick in die Tiefsee? Oder handelt es sich bei dem Fund "nur" um Überreste eines Walkadavers? Die Meinungen der Wissenschaftler gehen auseinander ...

Am Strand von Bonfil, Acapulco, wurde letztes Jahr eine gut 4 Meter lange Kreatur angeschwemmt. Dies machte die Leute neugierig und geschockt zugleich.

Die Menschenmassen ließen sich durch den verstörenden Anblick jedoch nicht davon abhalten einen Blick zu riskieren und kamen in Scharen an den Strand.

Als der Zivilschutzkoordinator Camacho am Fundort eintraf, war er sprachlos: „Wir haben keine Ahnung, was das für ein Tier ist, aber ich weiß, dass es nicht stinkt und auch kein übelriechendes Aroma hat“, berichtete MailOnline. Die Videoaufnahmen der unbekannten Kreatur wurden auf der Facebook-Seite des Zivilschutzes veröffentlicht.

Handelt es sich um einen Wal, einen Oktopus oder gar ein Alien?

In der Geschichte gab es schon mehrere Fälle von angespülten und schwer identifizierbaren Kadavern, die man als „Globster“ bezeichnet.

Der berühmteste Fund dieser Art ist wohl das Monster von St. Augustine von 1896 in Florida. Man deklarierte den Kadaver zunächst als Überrest eines Wales. 70 Jahre später stellten Zellbiologen fest, dass es sich eher um eine Art des Oktopus‘ handelte.

Auch bei anderen Globster-Funden schieden sich die Geister der Wissenschaftler. 1960 wurde in Tasmanien ein tonnenschwerer Kadaver angeschwemmt, der auf beiden Seiten seines Vorderteils mehrere Kiemenschlitze hatte. Zudem soll er feine Haare auf seiner Haut gehabt haben.

Merkwürdig war vor allem, dass die undefinierbare Masse keinerlei Spuren von Verwesung zeigte. Nachdem die Spekulationen von „gigantischer Rochen“ über „großes Meeressäugetier“ und sogar bis hin zu „totes Alien“ gingen, wurde es letztlich von der australischen Regierung als Masse eines toten Wals erklärt, aber haben Wale Kiemen?

Die Ozeane stellen für uns immer noch ein ungelöstes Rätsel dar. 95 Prozent der Tiefsee sind unerforscht. Und wenn man nicht viel über eine Sache weiß, dann gibt es einen großen Raum für Möglichkeiten und Spekulationen.

Sollte es sich bei den Funden tatsächlich um Überreste eines Oktopus handeln, würde dies bedeuten, dass es in den mysteriösen Tiefen des Meeres Riesentintenfische von gigantischem Ausmaß gäbe.

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Quelle: Bizarre 13-ft-long deep-sea ‘monster’ washed up on Mexican beach—this will give you the creeps

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