Die Große Pyramide von Gizeh – Wer half beim Bau der Pyramide?

Es ist eines der 7-Weltwunder: die Große Pyramide von Gizeh. Doch kaum einer weiß, wie die Menschen es damals geschafft haben, dieses ewige Monument zu errichten. Und das ganz ohne moderne Technik.

Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie die Pyramide von Gizeh gebaut wurde. Wie wurden die schätzungsweise 2,3 Millionen Steinblöcke mit laserähnlicher Präzision geschnitten?

Wie konnten diese massiven Blöcke bewegt und in die perfekte Position gebracht werden? Dies ist eines der größten Geheimnisse aller Zeiten!

Die Fakten

Ursprünglich besaß die Große Pyramide von Gizeh eine Außenhülle aus weißen Kalksteinblöcken. Diese saßen passgenau aneinander und strahlten über Jahrtausende hinweg unter der Sonne Ägyptens.

Trotz Erosion und den rauen Bedingungen in der Wüste ist dieses wunderschöne und geheimnisvolle Bauwerk bis heute noch weitgehend intakt geblieben.

Der Ingenieur Christopher Dunn, Autor des Buches „The Giza Power Plant: Technologies of Ancient Egypt“, schrieb: „Es versteht sich von selbst, dass wir, wenn wir heute eine große Pyramide bauen würden, viel Geduld brauchen würden.

In Vorbereitung auf sein Buch „5/5/2000: Ice, The Ultimate Disaster“ bat Richard Noone einen technischen Direktor des Indiana Limestone Institute of America, eine Studie zu erstellen. Er sollte herausfinden, wie viel Zeit benötigt wird, um eine Kopie der Großen Pyramide von Gizeh zu erbauen.

Für den Bau dieser Pyramide war ein ungeheurer Arbeitsaufwand nötig

Mithilfe der modernsten Steinbruchausrüstung, die für das Schneiden, Heben und Transportieren des Steins zur Verfügung steht, muss die heutige Kalksteinindustrie in Indiana ihre Produktion verdreifachen. Mit ihren 33 zur Verfügung stehenden Steinbrüchen wäre die gesamte Industrie 27 Jahre lang im Einsatz.

In dieser Zeit müssten sie insgesamt mehr als 3,7 Millionen Kubikmeter Stein abbauen, um den Auftrag zu erfüllen! Zum Vergleich: Ein 40-Fuß-Standardcontainer (eine LKW-Ladung) fasst ca. 77 Kubikmeter. Das Gesamtvolumen der Pyramide entspricht demnach knapp 48.500 Container – oder die Gesamtkapazität der fünf größten Containerschiffe der Welt.

„Die geschätzte Zeit basiert allerdings auf der Annahme, dass die Produktion problemlos ablaufen würde. Und dann stünden wir immer noch vor der Aufgabe, die Kalksteinblöcke zu einer Pyramide zu bauen“, sagte der technische Direktor Merle Booker.

Die antiken Baumeister können nicht von dieser Welt gewesen sein

Ein weiteres Geheimnis der großen Pyramide ist die Tatsache, dass sie genau im geografischen Zentrum der Erde liegt. Dies lässt darauf schließen, dass die Erbauer viel über die Geografie unseres Planeten wussten. Wohlgemerkt: Die Pyramide ist fast perfekt nach Norden ausgerichtet. Doch wie konnten die Menschen in dieser Zeit so präzise Messungen durchführen?

Einige Theoretiker sind zu dem Entschluss gekommen, dass es für den Menschen unmöglich gewesen wäre, eine so präzise und komplexe Struktur zu bauen. Demnach sollen die Genies, die hinter diesem Meisterwerk standen, aus einer prähistorischen, viel weiter entwickelten Zivilisation kommen.

Oft zeigen Dokumentarfilme ein vollkommen falsches Bild

In dem kürzlich ausgestrahlten Dokumentarfilm „Ägyptens Große Pyramide: The New Evidence“ wurde eine Vermutung zum Bau der Pyramide geäußert. So sollen die alten Ägypter 170.000 Tonnen Kalkstein auf Holzbooten über eigens dafür angelegte Kanäle zu einem Binnenhafen transportiert haben. Dieser solle sich in unmittelbarer Nähe zu der Pyramide befunden haben.

In diesem Film wird der Archäologe Mark Lehner mit den Worten zitiert: „Wir haben das zentrale Kanalbecken umrissen, von dem wir glauben, dass es das primäre Anlieferungsgebiet zum Fuße des Gizeh-Plateaus war“.

Doch nach Ansicht des Ingenieurwissenschaftlers Dr. Ronald Cutburth ist dies nur ein gescheiter Versuch den Bau der Pyramide zu erklären. So versuche die Theorie, die den Dokumentarfilm dominiert, zu zeigen, dass es vor den ägyptischen Königen keine Geschichte gab.

Zeigen die alten Darstellungen auf Steinen den Erbauer der Pyramide?

Außerdem ist die große Pyramide älter als 12 Tausend Jahre. Dieses Datum geht weit über die Geschichte der Ersten Dynastie Ägyptens, vor etwa 5.000 Jahren, hinaus. Weiterhin zitiert Cutburth die Gedanken von Christopher Dunn und behauptet: „Die Riesen, die in den in Stein gemeißelten Darstellungen gezeigt werden, bauen sie mit modernen Maschinen.“

Während die jüngsten Dokumentarfilme versuchen, mehr Licht in die Entstehung der antiken Pyramide zu bringen, scheinen einige Zuschauer zu denken, dass wir der Lösung des Rätsels nicht näher sind als zuvor.

Es gilt abzuwarten, was die Wissenschaft in Zukunft weiter herausfinden wird. Doch eines ist sicher:

Die Erbauer der Großen Pyramide von Gizeh verfügten über ein größeres Wissen, als die heutigen gewöhnlichen Menschen.

Quelle: The Great Pyramid of Giza: How did 2.3 million massive blocks get moved, cut, and positioned?

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