Reinkarnation als Tier: 3-Jähriger erinnert sich als Schlange getötet worden zu sein

Ein Junge erinnert sich im Alter von 3 Jahren einmal als Schlange getötet worden zu sein. Die Erinnerung kommt spontan, als er seinem „Mörder“, einem Besucher des Vaters, begegnet: Ein aus Sicht des Reinkarnationsforschers Jim Tucker besonders schwierig einzuordnender Fall.

Im Alter von drei Jahren traf ein thailändischer Junge namens Dalawong auf den Bekannten seines Vaters. Der Junge konnte den Besucher noch nie zuvor in seinem Leben gesehen haben, dennoch schien er einiges über ihn zu wissen. Reinkarnationsforscher Dr. Jim Tucker berichtete über diesen Fall eines Jungen, der sich an ein Vorleben als Schlange zu erinnern glaubt.

So wusste der 3-Jährige, dass der Gast einmal von einer Schlange gebissen wurde und sogar wo. Noch grotesker aber war: Der Knirps behauptete, selbst in einem Vorleben jene Schlange gewesen zu sein. Damals habe er in einer Höhle gelegen und wurde von zwei Hunden angegriffen. Er kämpfte um sein Leben und attackierte schließlich auch deren Besitzer – Herr Hiew! Er biss ihn, doch dem Jäger gelang es, die Schlange zu töten.

Besucher bestätigt die Aussagen des 3-Jährigen

Herr Hiew bestätigte sofort die Korrektheit der Aussagen des 3-Jährigen. Dalawong berührte die Schulter von Herrn Hiew und zeigte auf die Stelle, wo der Schlangenbiss gewesen sein soll – und er tippte richtig. Unter der Kleidung war dort tatsächlich eine Narbe.

Dalawong wollte sogar wissen, dass sein jetziger Vater ein Stück von der Schlange gegessen haben soll. Und auch das schien sich als richtig herauszustellen: Sein Vater bestätigte, tatsächlich ein Stück Schlange gegessen zu haben, das Herrn Hiew ihm mitgebracht hatte.

Obwohl der 3-jährige Dalawong anfangs wütend auf Herrn Hiew war und versuchte, ihn zu schlagen, beruhigte er sich bald: Er meinte, das Leben als Schlange wäre schlimm gewesen und Hiew habe ihn aus der Misere erlöst. Schlangen töten wurde bald darauf eine Gewohnheit des Kleinen, denn er hielt es für eine gute Tat. Interessant: Der Junge hatte bei seiner Geburt von der Hüfte abwärts merkwürdige kleine Schuppen auf der Haut.

Erinnerungen an Vorleben als Tier äußerst selten

Dr. Jim Tucker erwähnt den Fall in seinem Buch: „Kinder erinnern sich: Dem faszinierenden Phänomen der Wiedergeburt auf der Spur.“ Für Tucker, der zwar an Reinkarnation glaubt, war die Idee einer Wiedergeburt als Tier schwer zu akzeptieren. Im Buddhismus und anderen Kulturen ist sie jedoch sehr üblich. Fälle von Kindern, die sich an ein Vorleben als Tier erinnerten habe er nur wenige dokumentiert – nur ein paar von Tausenden, so Tucker.

Junge aus USA erinnert Vorleben als gefangener Schimpanse im Zoo

Einer dieser seltenen Fälle ist der kleine Peter aus den USA. Er erinnerte sich an ein Vorleben als Schimpanse, nachdem er eine Bonbon-Kette geschenkt bekommen hatte. Seiner Mutter erzählte er: „Ein Junge hat mir eine Bonbon-Kette in den Käfig geworfen, als ich ein Affe war, und ich habe sie ihm wieder zurückgeworfen“. Auch konnte er sich daran erinnern, wie er in der Wildnis gefangen wurde und später in den Zoo kam, wie seine Mutter dem Jim Tucker berichtete.

Tucker schreibt: „Obwohl ich glauben kann, dass sich ein Schimpanse daran erinnert, eine Bonbonkette zugeworfen bekommen zu haben, kann ich nicht glauben, dass eine Schlange in der Lage ist, sich an Orte und Begebenheiten detailliert zu erinnern und später in der Lage ist, den Menschen wieder zu erkennen, der ihr den Tod brachte. Es ist wahr, ich weiß nicht, was im Kopf einer Schlange vor sich geht, aber es überschreitet die Grenze dessen, was ich zu akzeptieren in der Lage bin.“ (dk/rf)

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