Seltsame Quantenphysik: Über die Existenz des Geistes aus Sicht der Physik

Dr. Alan Ross Hugenot ist dem Metaphysischen und Physischen, dem Geist und dessen Einfluss auf die Realität, auf der Spur. Eine eigene Nahtod-Erfahrung prägte das Interesse des Physikers und sensibilisierte …

Dr. Alan Ross Hugenot ist dem Metaphysischen und Physischen, dem Geist und dessen Einfluss auf die Realität, auf der Spur. Eine eigene Nahtod-Erfahrung prägte das Interesse des Physikers und sensibilisierte ihn für die Teile der Physik, die Ansätze für eine Erklärung „des Lebens danach“ bieten. Er wurde schließlich in der Quantenmechanik und String-Theorie fündig.

Es sind die großen Rätsel der Wissenschaft: das Leben, die Existenz des Kosmos und der Aufbau des menschlichen Körpers, die Dr. Hugenot bewegen und über die er auf einer Konferenz im 2014 in Newport Beach, in Kalifornien referierte.
Selber von Haus aus Physiker, ist er als Ingenieur im Schiffbau tätig. Als Mitglied von Komitees, die die Standards für den Bau von Schiffen für die USA festlegen, kann er bereits jetzt auf eine eindrucksvolle Karriere zurückblicken. Doch geht sein wissenschaftliches Interesse weit darüber hinaus.
„Es war die Newtonsche Physik, die ich im Schiffbau einsetzte, aber die ganze Zeit über wusste ich, es gibt mehr. Es gibt ein ganze Welt, die wir mit unseren fünf Sinnen nicht wahrnehmen können“, sagte er.
Hugenot sprach auch über eine persönliche Nahtot-Erfahrung, die er in den 70er Jahren gehabt hatte. Diese Angelegenheiten sind nicht nur intellektuelle Spielereien für Hugenot, sondern basieren auf grundlegenden Erfahrungen, die seine Weltsicht verändert haben.
Der Physiker führte einige Theorien der Physik an, mit Schwerpunkt auf die Frage, welche Hinweise es für die Existenz eines vom Gehirn unabhängigen Bewusstseins sowie eines Nachlebens in einer anderen Dimension gibt. Weitere Forschungen würden nötig sein, (abhängig von finanzieller Unterstützung), um seine Postulate zu überprüfen, so Hugenot.
Laut Hugenot funktioniert das menschliche Bewusstsein vielleicht wie Daten, die wir in einer Cloud speichern. Auf diese Daten kann von verschiedenen Geräten aus zugegriffen werden, wie Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer.
Während der Nahtoderfahrung, theoretisiert Hugenot, scheint der Geist einer gefährlichen Situation zu entfliehen. „Wir legen den Schalter um und gehen zu einem anderen Computer“, sagte er.
Mein Bewusstsein ist mit meinem Kopf verbunden, aber wo ist sein tatsächlicher Aufenthaltsort? Es ist dann außerhalb des Körpers.“

Dr. Alan Hugenot spricht auf der IANDS 2014 Conference über die Wissenschaft des Lebens nach dem Tod  in Newport Beach.Dr. Alan Hugenot spricht auf der IANDS 2014 Conference über die Wissenschaft des Lebens nach dem Tod in Newport Beach.Foto: MacIsaac / Epoch Times

Der Raum existiert vielleicht nicht, oder zumindest nicht in der Art, wie wir es aktuell verstehen, sagt er und zitiert damit Dr. John Bells Nicht-Lokalitäts-Theorem. „Das ist schwer zu verstehen, denn wir lieben unseren Raum“, witzelt er.

Nicht-Lokalität bezieht sich auf die Fähigkeit zweier Objekte, den Zustand des jeweils anderen unmittelbar zu kennen, sogar wenn beide sehr weit voneinander entfernt sind. Hier geht es um die sogenannte „Verschränkung“ zweier quantenmechanischer Partikel: Nach einer Interaktion zwischen zwei Partikeln A und B, bleiben sie auf eine mystische Weise miteinander in Verbindung. Erfährt Partikel A eine Änderung, macht Partikel B die gleiche Änderung durch. A und B haben in vielerlei Hinsicht ihre Individualität verloren und sind zu einer Einheit geworden.
Das Theorem von Bell ist in den vergangenen Jahren von vielen Wissenschaftlern bestätigt worden und bereits Teil der Mainstream-Quanten-Physik. Hugenots Ideen über die Existenz des Bewusstseins innerhalb und außerhalb des menschlichen Körpers basieren zwar auf diesem Theorem, sind aber nicht dem Mainstream zuzuordnen.
Findet das Nachleben innerhalb der Dunklen Materie statt oder in anderen Dimensionen?
Das, was die Wissenschaft an Materie beobachten kann, macht lediglich 4 Prozent der gesamten Masse des Universums aus. Die Dunkle Materie beinhaltet die restlichen 96 Prozent der Masse. Eigentlich wissen die Forscher nicht, was dunkle Energie oder Materie genau ist. Ihre Existenz kann lediglich durch Effekte auf beobachtbare Materie wahrgenommen werden.
Bei seinen wissenschaftlichen Untersuchungen stellte sich Hugenot die Frage, ob das Bewusstsein des Menschen, als auch seine Seele, Teil dieser materiellen Welt oder der sogenannten dunklen Materie sind und fragte sich, welche Macht das Bewusstsein des Menschen über die Realität besitzt.
Hugenot sagte: „Diese nicht wahrnehmbaren 96 Prozent des Unversums … bieten uns sehr viel Raum für die Existenz von Nachleben und Bewusstsein.“
Vielleicht existiert das Bewusstsein in einer anderen Dimension, sagt Hugenot. Die in der Mainstream-Wissenschaft viel diskutierte String-Theorie, behauptet, es gäbe abgesehen vom vierdimensionalen Raum-Konzept unseres Universums (3 Raumachsen plus die Zeit-Achse) noch weitere Dimensionen. Die String-Theorie betrachtet die Welt bestehend aus sehr dünnen vibrierenden Bändern. Diese Stings kann man sich als Projektion aus einem Kosmos niedriger Dimension vorstellen, einer einfachen, flachen Dimension ohne Gravitation.
Warum Geister durch die Wand gehen können – und auch du
Ob man in eine andere Dimension einzutreten vermag, könnte eine Frage des Glaubens sein, so Hugenot. Vielleicht können unsere Körper Wände durchdringen, wären wir in der Lage, es zu glauben.
„Meine ganze Seele denkt in 3-D, deswegen bin ich nicht dazu in der Lage“, sagt er und läßt einige Experimente, die den Einfluss des menschlichen Bewusstseins auf Materie demonstrieren, in seine Betrachtungen einfließen.
Licht kann entweder ein Teilchen oder eine Welle sein – abhängig von deinen Gedanken

Bewusstsein scheint auf Materie einen Einfluss zu haben. Das berühmte Doppel-Spalt- Experiment (das einfach verständlich im Video erklärt wird), verursachte in der Welt der Physik einen Schock, als es offenbarte, dass Photonen (Lichtteilchen) sich unter Beobachtung je nach dem verhalten, was man sehen möchte.
Im Prinzip legt der Beobachter durch die Art der Messung fest, ob Photonen sich als Teilchen oder Welle verhalten. Sie sind nicht, wie man dachte, auf eine Form festgelegt.
Partikel existieren potentiell (haben Dualität) erklärt Hugenot, und der Beobachter legt fest, welche Form sie annehmen. Der Einfluss dessen, was der Forscher denkt, hat ernsthafte Konsequenzen für sein Experiment: „Wenn ein Skeptiker ein Experiment wiederholen möchte, das ein Gläubiger durchgeführt hat, klappt es nicht, weil … [es wird] das dabei herauskommen, was seiner Sichtweise nach zu erwarten ist.“
Diese alles entscheidende Beziehung zwischen Bewusstsein und Materie hat einen entscheidenden Einfluss auf den Menschen als denkendes Wesen und seinen Werdegang. In die Vergangenheit gedacht zieht sich das bis zur Entstehung des Universums durch. Hugenot fragt danach, wer oder was war der Beobachter bei der Entstehung des Universums durch den Big Bang? Seine Antwort darauf: „Bewusstsein“.
Experimente an der Universität in Princeton zeigen, wie das Bewusstsein elektronische Geräte beeinflusst
Das Princeton Engeneering Anomalies Research Lab (PEAR) an der Priceton-Universität ist berühmt für seine Experimente, die den Einfluss von Gedanken auf elektronische Geräte zeigen. Innerhalb der letzten Jahre haben die Forscher von PEAR Millionen von Experimenten mit Hunderten von Menschen durchgeführt. Ein solches Experiment sieht typischerweise so aus:
Ein Zufallsgenerator ist ein elektronisches Gerät und produziert entweder eine 0 oder eine 1. Teilnehmer der Studie sollen versuchen den Zufallsgenerator in die eine (0) oder andere (1) Richtung zu beeinflussen. Wenn die Ergebnisse auf signifikante Weise den Willen des Teilnehmers widerspiegeln und nicht den Zufallsregeln entsprechen, kann davon ausgegangen werden, dass der Wille des Teilnehmers Einfluss auf die Funktion der Maschine hat.
Insgesamt wurde ermittelt, dass der Mensch die Maschinen ein wenig durch seine Gedanken beeinflussen kann. Obwohl dieser Einfluss gering ist, war die Übereinstimmung signifikant. Mit steigender Anzahl der Experimente wuchs die statistische Aussagekraft. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Ergebnisse zufällig und nicht durch Beeinflussung durch das Bewusstsein der Studienteilnehmer erzielt wurde, lag 2014 bereits bei eins zu einer Millionen. (dk)
LESEN SIE AUCH: Deepak Chopra über die Zukunft Gottes "Die ganze Mischung war ungesund. Oder genauer gesagt: sie war nicht Gott. Wenn Gott Wirklichkeit ist, und wenn die Wirklichkeit Bewusstsein ist, dann ist Gott Bewusstsein.“