Urzeitlicher Krieg: Wurde das Leben auf dem Mars durch einen Atomkrieg ausgelöscht?

Ein Wissenschaftler will den Beweis für eine nukleare Katastrophe auf dem Mars gefunden haben. Nun wurden erste schockierende Beweise für den Untergang der Marszivilisation präsentiert.

Der Mars war einst erdähnlich im Klima, mit einem Ozean und Flüssen. Für eine lange Zeit soll er die Heimat sowohl für Pflanzen als auch für Tiere, einschließlich einer humanoiden Zivilisation gewesen sein.

Aus unerklärlichen Gründen endete jedoch das Leben auf dem Mars. Nach neuesten Untersuchungen soll der Mars durch eine massive thermonukleare Explosion verwüstet worden sein und die Biosphäre des Planeten zerstört haben.

Ein Physiker will die entscheidenden Beweise gefunden haben

Der Plasmaphysiker John E. Brandenburg interessiert sich für Meteoriten und hat einige Artikel über sie geschrieben. Während seiner Untersuchungen wurde er mit nuklearen Isotopen vertraut, die sehr wichtig dafür sind, den Ursprung von Meteoriten aufzuspüren.

Insbesondere Sauerstoff und Xenon seien in dieser Hinsicht wichtig, um herauszufinden, ob der jeweilige Meteorit vom Mars stammt. So begann er sich für das auf dem Mars reich vorkommende Xenon-129 zu interessieren.

Brandenburg erklärt, dass Xenon-129 das Zerfallsprodukt von Iod-129 ist, das mit seiner Halbwertszeit von 15,7 Millionen Jahren das langlebigste Iod-Isotop ist. Ein Merkmal der Marsatmosphäre ist die Vorherrschaft von Xenon-129 und Argon-40 gegenüber anderen Isotopen. Dies ermögliche die Identifikation von Mars als Mutterkörper der sogenannten SNC-Meteoriten.

Darüber hinaus bedeute es aber auch etwas anderes, etwas, das einen Physiker in Sandia mit Entsetzen reagieren ließ. Brandenburg wusste genau warum. Der Physiker entdeckte bei der Untersuchung, dass der Xenon-129-Überschuss auch auf einem anderen Planeten existierte, der Erde. Dieser scheint nach den 50er Jahren aufgetreten zu sein.

Die Erde entkam einer riesigen Katastrophe – der Mars nicht …

Anfangs glaubte Brandenburg noch, dass das Xenon-129 auf die Tätigkeit der Nuklearreaktoren zurückzuführen sei. Später entdeckte er jedoch, dass Atomreaktoren sehr wenig Xenon-129 erzeugten. Somit war für Brandenburg klar, dass das Auftreten von Xenon-129 nicht durch die gewöhnliche Tätigkeit von Atomreaktoren, sondern durch die Uranspaltung in Wasserstoffbomben entstanden ist!

Die Atmosphäre der Erde ist trotz der Katastrophen intakt geblieben. Deswegen wird laut Brandenburg ihre Isotopenverteilung als normal angesehen. Verschiedene Vorgänge können die Atmosphäre des Planeten mit der Zeit „zerfressen“, besonders dann, wenn er kein starkes Magnetfeld besitzt, wie es beim Mars der Fall ist.

Laut Brandenburg fand auf dem Mars ein Vorgang statt, der in bislang unbekannter Weise die Krypton-Isotope durcheinander gebracht hat. Sowohl Xenon als auch Krypton seien im Verhältnis zu Argon-36, einem ursprünglichen Isotop, überreichlich vorhanden. So sei der Wert auf dem Mars fast doppelt so hoch. Daraus schließt Brandenburg, dass eine große Kernspaltung auf dem Mars stattgefunden haben müsse.

Doch der Plasmaphysiker fragt sich, welche Art von Kernspaltung diese Störung sowohl der Xenon- als auch der Krypton-Isotope verursacht haben könnte. Fest steht: Der Xenon-“Fingerabdruck” war das Resultat einer plötzlichen gewaltigen Energiefreigabe.

Eine gewaltige Wasserstoff-Bombe führte zum Ende der Marszivilisation

Für Brandenburg scheint nur ein großes Kernspaltungsereignis infrage zu kommen. Dies musste durch die Verwendung von Fusionsneutronen angetrieben worden sein, was den Xenon-129-Überschuss in der Weise produzierte, wie es bei den Nuklearwaffen auf der Erde der Fall ist.

Brandenburg zieht daraus das Fazit, dass der einzigartige extreme Xenon-129-Überschuss in der Atmosphäre des Mars mit keinen bekannten Vorgängen in der Natur in Einklang zu bringen ist, sondern eher mit dem extremen Xenon-129-Überschuss in der Erdatmosphäre, die auf Wasserstoff-Bomben-Test zurückzuführen sind.

Auch die Krypton-Werte stünden im Einklang mit dieser Interpretation. Brandenburg zufolge wurden noch mehr Daten gefunden. Einige der Marsmeteoriten hätten einen extremen Überschuss an Krypton-80. Dies könne nur dadurch erklärt werden, dass der Stein starker Neutronenbestrahlung ausgesetzt war, bevor er in den Weltraum ausgestoßen wurde.

Nach der Explosion regnete es tonnenweise radioaktive Stoffe vom Himmel

Weiter erkannt der Wissenschaftler, dass die Marsoberfläche weitaus mehr Uran, Thorium und radioaktives Kalium besitzt als die Marsmeteoriten. Diese seien ursprünglich unter-”irdischer” Fels und so von kosmischer Strahlung geschützt gewesen, bevor sie in den Weltraum ausgestoßen wurden. Was wiederum bedeutet, dass der Mars von einer dünnen Oberflächenschicht aus radioaktivem Material bedeckt war.

All dies bedeutet, dass der Mars die Stätte einer massiven und heftigen Kernexplosion war, die intensive lokale Niederschläge von Neutronen und verstreuten radioaktiven Trümmern über den ganzen Planeten erzeugte. Dies werde zudem durch Strahlungskarten vom Mars bestätigt, die zwei Zentren von Radioaktivität zeigen sollen. Eine nahe Cydonia und eine nahe der Utopia-Region.

War die nukleare Katastrophe schuld an dem Massensterben auf der Erde vor 200 Millionen Jahren?

Die Strahlungen legen Brandenburg zufolge eine mögliche Explosion vor 200 Millionen Jahren nahe. Zudem stimme dieses Alter in erschreckender Weise mit dem Zeitfenster des großen Tiersterbens im Perm-Zeitalter auf der Erde überein. Dies würde außerdem das nahezu komplette Aussterben aller Lebewesen erklären und einen Grund liefern weshalb überlebende Tierarten, wie z. B. die Kakerlaken, eine Immunität gegen Strahlung aufweisen.

Weiterhin müsse die Explosion eine Luftdetonation gewesen sein, da im Zentrum der radioaktiven Muster keine Krater zu sehen sind. Brandenburg errechnet auch eine Energiefreisetzung von einer Milliarde Megatonnen Dynamit. Eine solche Energie würde eine planetenweite Katastrophe herbeiführen, die beinahe alles Leben auf dem gesamten Mars auslöschen würde.

Der Physiker glaubt, dass es intelligentes Leben auf dem Mars gab und irgendjemand aus dem Weltraum es zerstören wollte und dies letztlich auch tat.

Zudem ist er der Überzeugung, dass das Leben auf dem Mars sich wie auf der Erde entwickelt hat. Irgendwann entstand eine humanoide Kultur, die ähnliche Artefakte wie auf der Erde herstellte. Ebenso sei es offensichtlich, dass diese Kultur genauso mit Tragödien in einem massiven Ausmaß vertraut war.

Was denkst Du? Gab es vor 200 Millionen Jahren eine hoch entwickelte Kultur, die aufgrund einer nuklearen Katastrophe mit all dem Leben auf ihrem Planeten unterging?

Quelle: Urzeitlicher Nuklearkrieg auf dem Mars (Videos)

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