Essen - Zum WM-Spiel zwischen Deutschland und Polen am Mittwochabend wird sich wohl doch nicht die Wasserschlacht der Begegnung von 1974 wiederholen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es während des Spiels zu einem starken Gewitter kommt, lag am späten Mittwochnachmittag nur noch bei 10 bis 30 Prozent, wie die DWD-Meteorologin Cornelia Urban der AP sagte. Es könne zwar zu einzelnen gewittrigen Schauern kommen, mit kräftigem und gewittrigem Regen sei aber erst in der zweiten Nachthälfte und am Donnerstag zu rechnen.
In Nordrhein-Westfalen seien zwar die ersten Gewitterausläufer bereits eingetroffen, aber nur in lokal begrenzten Gebieten, sagte Urban. Der Raum Dortmund sei bisher frei geblieben. Man könne zwar ein Gewitter nicht ausschließen, die Wahrscheinlichkeit sei aber gesunken, und es werde wohl keinen Dauerregen geben.
Für das Spiel Tunesien gegen Saudi-Arabien um 18.00 Uhr in München drohte keinerlei Wettergefahr: Um 17.00 herrschte dort laut DWD strahlender Sonnenschein bei «recht schweißtreibenden» 29 Grad.
(AP)
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