Hamburg – Umweltschützer raten bei der Auswahl der Fischgerichte gerade in der Fastenzeit zur Vorsicht. „Verbraucher sollten nicht nur auf ihre eigene Gesundheit achten, sondern auch auf die Herkunft des Fisches. Längst nicht jeder Fisch auf dem deutschen Markt stammt aus nachhaltigem Fang“, sagte WWF-Expertin Heike Vesper am Freitag in Hamburg. Von den zehn beliebtesten deutschen Speisefischen können laut WWF nur drei bedenkenlos gekauft werden: Hering, Seelachs und Forelle.
Verbraucher sollten darum beim Fischkauf auf das blaue Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) achten. Es garantiere, dass der Fischbestand nicht gefährdet sei. Auf beliebte Speisefische wie Rotbarsch, Seezunge, Scholle oder Schillerlocken sollten Verbraucher den Angaben zufolge eher verzichten. „Schillerlocken stammen vom Dornhai und der steht auf der roten Liste der gefährdeten Arten“, sagte Vesper. Beim Fang von Schollen entstünden massive Schäden. Der Rotbarsch sei überfischt.
(AP)