Auto und Verkehr - Aktuelle Nachrichten – Zahl der Batteriepannen deutlich gestiegen – DAPD
The Epoch Times - Deutschland

Aktuelle Nachrichten – Auto + Verkehr

Zahl der Batteriepannen deutlich gestiegen

DAPD

08.01.2007

München – Die Batterie wird nach Erfahrungen des ADAC immer mehr zur Schwachstelle bei den Autos. 18,4 Prozent Batteriepannen stellen mittlerweile den größten Einzelposten in der Pannenstatistik des Autoclubs dar. Allein im vergangenen Jahr gab es einen Zuwachs von fast 17 Prozent. 450.000 Autofahrer mussten den ADAC rufen, weil der Stromspeicher ihres Autos saftlos war. Nach Angaben des Autoclubs nimmt die durchschnittliche Lebensdauer einer Autobatterie, die früher vier bis fünf Jahre betrug, kontinuierlich ab.

Dies liege häufig daran, dass veraltete Batterietechnik mit der aufwändigen Fahrzeugelektronik überfordert sei. Durch viele Stromverbraucher komme es zu ständigen Lade- und Entladevorgängen, die insgesamt die Batterie belasteten. Daran könnten auch leistungsfähigere Generatoren nichts ändern.

Auch der Autobesitzer selbst kann relativ wenig tun, um das Leben seines Akkus zu verlängern. Der ADAC empfiehlt, die Pole der Batterie mit säurefreiem Fett zu behandeln oder mit dafür vorgesehenem Schutzlack zu überziehen. Keinesfalls sollte man das Batteriegehäuse mit einem trockenen Lappen reinigen. Dies könne zu elektrostatischer Aufladung führen. Im schlimmsten Fall werde durch entstehende Funken austretendes Knallgas entzündet oder die Batterie könne explodieren.

Allgemein empfiehlt der ADAC: Den Stromspeicher regelmäßig prüfen lassen, am besten vor der kalten Jahreszeit. Bringt ein älterer Akku nicht mehr die volle Leistung, sollte er vorsorglich ausgetauscht werden. Fällt der Kraftspender total aus, sollte man die gesamte Elektrik des Fahrzeugs überprüfen lassen. Ein Fehler in diesem Bereich könnte sonst eine neue Batterie nachhaltig schädigen.

http://www.adac.de

(AP)

 

Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.

Folgen Sie uns auf Facebook , Twitter und Google+.

Schlagworte

 
Anzeige
Anzeige