Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
30.03.2012
Foto: AP Photo/Bernd Kammerer
Frankfurt/Brüssel – Nachdem die EU-Kommission der Abwicklung der Commerzbank-Tochter Eurohypo zugestimmt hat, ist noch offen, wie viele Mitarbeiter gehen müssen. Ein Sprecher der Commerzbank sagte am Freitag, als einer der nächsten Schritte würden darüber Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufgenommen. Klar sei aber, dass Jobs gestrichen würden.
Das "Handelsblatt" hatte bereits am Donnerstag spekuliert, dass rund ein Viertel der 1.200 Eurohypo-Mitarbeiter gehen muss. Die EU hatte 2009 von der Commerzbank gefordert, die Tochter im Rahmen eines Sanierungsplans binnen fünf Jahren zu verkaufen. Grund dafür sind milliardenschwere Kapitalspritzen aus dem Bankenrettungsfonds Soffin, mit denen die angeschlagene Commerzbank in der Bankenkrise stabilisiert wurde. Die Commerzbank will die Eurohypo nun abwickeln und in eine "Bad Bank" umwandeln.
(dapd)
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