Aktuelle Nachrichten – China - Umwelt
01.11.2006
Peking - Nach dem Grubenunglück im Westen Chinas ist die Zahl der Toten auf 29 gestiegen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden in der Kohlemine in Baiyin in der Provinz Gansu neun weitere Leichen geborgen. Zum Zeitpunkt des Unglücks am Dienstag arbeiteten dort 71 Kumpel. Nur die Hälfte von ihnen schaffte es ins Freie, sechs weitere konnten später gerettet werden. 19 Bergleute wurden verletzt.
In derselben Provinz waren 16 Kumpel nach einem Erdrutsch am Mittwoch in einem Bergwerk eingeschlossen. Der Eingang zur Deshun-Mine in der Provinzhauptstadt Lanzhou war laut Xinhua verschüttet. In chinesischen Bergwerken kommt es immer wieder zu Explosionen, Überschwemmungen, Einstürzen und anderen Unglücken. Dabei kommen jedes Jahr etwa 6.000 Menschen ums Leben.
(AP)
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