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New York – Facebook-Chef Mark Zuckerberg will nervöse Investoren und Aktionäre bei der Stange halten und den weiteren Kursverfall seiner Aktien stoppen: Der 28-jährige Unternehmensgründer kündigte an, selbst von einem Verkauf seiner Aktienanteile am eigenen Unternehmen abzusehen - zumindest zwölf Monate lang. Tatsächlich schien sich der Kurs der Aktie nach der Ankündigung am Dienstag zu stabilisieren.
Das Vorhaben Zuckerbergs wurde bekannt, nachdem der Preis der Facebook-Aktie am Dienstag zeitweise auf 17,55 Dollar und damit den niedrigsten Wert seit Börsengang im Mai sank. Zum Ende des Handel schloss das Papier dann mit 17,73 Dollar. Der Erstausgabewert von 38 Dollar wurde seit Börsendebüt nicht mehr erreicht.
Der Gründer des sozialen Online-Netzwerks reagierte mit der Ankündigung auf skeptische Investoren, die mit Sorge auf ablaufende Haltefristen für Facebook-Aktien blicken. Nach Fristende können Insider, wie etwa Angestellte, ihre Anteile an Facebook abstoßen. Wenn zu viele Aktien auf einen Schlag auf den Markt kommen, stürzt der Aktienpreis und damit der Unternehmenswert ab.
Zuletzt hatte Verwaltungsratsmitglied und Großinvestor Peter Thiel die meisten seiner Anteile an dem kalifornischen Unternehmen verkauft. In der Mitteilung vom Dienstag hieß es zudem, dass die beiden Verwaltungsratsmitglieder Marc Andreessen und Donald Graham zwar einige Papiere abstoßen wollten, um damit Steuern zu begleichen, jedoch keinen Großverkauf planten. Zudem wolle Facebook am 23. Oktober seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlichen.
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