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Zum Jahrestag des 11. Septembers ruht in den USA der Wahlkampf

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11.09.2012

Westerwelle erinnert an Verbundenheit mit den USA Foto: dapd/Lennart Preiss
Westerwelle erinnert an Verbundenheit mit den USA

Foto: dapd/Lennart Preiss

Washington – Zum elften Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 hat der Wahlkampf in den USA für einen Tag Pause. Die Teams von Präsident Barack Obama und seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney verzichteten am Dienstag auf ihre negativen Wahlwerbespots, in denen sie den politischen Gegner angreifen.

Dem Gedenken an die Opfer der Terroranschläge wollten sich beide Politiker trotz der Atempause widmen. Obama wollte an einer Schweigeminute im Weißen Haus teilnehmen und das Pentagon besuchen, das eines der Ziele der Attentäter war. Romney plante einen Auftritt auf der Jahresversammlung der Vereinigung der Nationalgarde, der Mitglieder nach den Anschlägen vielfach zum Einsatz kamen. Vizepräsident Joe Biden wollte in Shanksville in Pennsylvania an einer Gedenkveranstaltung teilnehmen. Dort stürzte eine der entführten Maschinen ab, nachdem Passagiere die Angreifer überwältigt hatten.

Westerwelle erinnert an Verbundenheit mit den USA

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) teilte mit, die gemeinsame Erinnerung an die furchtbaren Ereignisse des 11. Septembers zeige jedes Jahr, "wie sehr unser deutsches und europäisches Schicksal mit dem Schicksal Amerikas verbunden ist". Die Gefahren des globalen Terrorismus seien immer noch nicht überwunden. Sie könnten nur überwunden werden, "wenn wir als Wertegemeinschaft zusammenstehen".

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