München – In der Affäre um schwarze Kassen bei Siemens sind am Mittwoch zwei weitere Konzernmitarbeiter verhaftet worden. Die Münchner Staatsanwaltschaft teilte am Nachmittag mit, sie seien in der internen Revision und im Rechnungswesen tätig. Die inzwischen sechs in Untersuchungshaft sitzenden Beschuldigten hätten sich „zu einer Bande zusammengeschlossen“ gehabt, um „Untreuehandlungen zum Nachteil der Firma Siemens durch die Bildung schwarzer Kassen im Ausland zu begehen“. Der Schaden betrage rund 200 Millionen Euro. Erkenntnisse über den Verbleib der Gelder lägen nicht vor.
(AP)
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