New Yorker Staatsanwältin Barbara Underwood verklagt Trump Stiftung

Epoch Times14. June 2018 Aktualisiert: 14. Juni 2018 19:37
Die Generalstaatsanwältin von New York hat dieTrumpstiftung wegen der mutmaßlich illegalen Verwendung von Geldern der Stiftung verklagt. Trump beschrieb die Klage als ein Manöver von politischen Gegnern. Die im Staat New York regierenden "schäbigen" Demokraten "tun alles, was sie können", um ihn wegen seiner Stiftung juristisch zu belangen. Underwood gehört der Demokratischen Partei an.

Kurz vor der lange erwarteten Veröffentlichung des Berichts des Genralinspekteurs des US-Justizministeriums zu Fällen von vermutetem Amtsmißbrauch durch Ministeriumsmitarbeiter und das FBI im Wahlkampf 2016 gegen Donald Trump, verklagt die New Yorker Generalstaatsanwätin Barbara Underwood die Familienstiftung von Donald Trump.

Die am Donnerstag veröffentlichte Klage richtet sich auch gegen seine beiden ältesten Söhne Donald junior und Eric sowie seine Tochter Ivanka. Die Trump-Familie soll gegen die für gemeinnützige Stiftungen geltenden Gesetze verstoßen haben.

Für Interessierte hier die Klageschrift als PDF.

Generalstaatsanwältin Barbara Underwood wirft der Trump-Stiftung vor, über die Jahre hinweg Gelder für die „persönlichen und geschäftlichen“ Interessen Trumps missbraucht zu haben. So soll die Stiftung unter anderem eine Summe von mehr als 2,8 Millionen Dollar (2,4 Millionen Euro) für die Wahlkampagne des heutigen Präsidenten zweckentfremdet haben.

Trump kritisierte die Klage umgehend als „lächerlich“. Im Kurzbotschaftendienst Twitter kündigte er an, er werde sich nicht auf eine einvernehmliche Regelung mit der Staatsanwaltschaft zur Vermeidung eines Prozesses einlassen. Seine Stiftung habe mehr Geld für wohltätige Zwecke ausgegeben, als sie eingenommen habe.

Der Präsident beschrieb die Klage als Manöver von politischen Gegnern. Die im Staat New York regierenden „schäbigen“ Demokraten „tun alles, was sie können“, um ihn wegen seiner Stiftung juristisch zu belangen. Underwood gehört der Demokratischen Partei an.

Die Generalstaatsanwältin verlangt die Erstattung einer Summe von 2,8 Millionen Dollar an die Behörden und die Schließung der Trump-Stiftung. Außerdem soll es Trump für einen Zeitraum von zehn Jahren verboten werden, dem Verwaltungsrat einer wohltätigen Organisation mit Sitz in dem Bundesstaat anzugehören.

(afp/al)

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