Islamistische Angriffe: Kramp-Karrenbauer schließt deutsche Beteiligung an EU-Einsatz in Mosambik aus

Deutschland werde nicht im Weg stehen, wenn die EU in Mosambik einen Einsatz beginne. Allerdings werde sich Deutschland nicht militärisch daran beteiligen. Die Entscheidung der EU-Verteidigungsminister ist noch offen.
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Kinder beobachten Soldaten der Bundeswehr, 7. März 2017 in Gao, Mali. Die Soldaten der Bundeswehr versuchten, Informationen über Fleischpreise und Bewegungen in der Stadt sowie mögliche Verdächtige unter den Bauern zu sammeln. Jede Woche versammeln sich Einheimische und Touareg-Nomaden auf dem Markt um ihr Vieh, darunter Kamele, Kühe, Schafe und Kleidung, zu handeln.Foto: Alexander Koerner/Getty Images
Epoch Times6. Mai 2021

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat eine Beteiligung der Bundeswehr an einem möglichen EU-Ausbildungseinsatz im ostafrikanischen Mosambik ausgeschlossen.

Deutschland habe seinen Schwerpunkt in der EU-Ausbildungsmission in Mali, sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag nach einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Brüssel. Sollte sich EU-Staaten zu dem Einsatz in Mosambik entschließen, werde die Bundesregierung „nicht im Weg stehen“. Deutschland werde sich aber „militärisch nicht beteiligen“.

In Mosambik hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen Monaten durch Angriffe islamistischer Gruppen zunehmend verschlechtert.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell unterstützt die Idee einer europäischen Mission, um die dortigen Sicherheitskräfte auszubilden. Die Verteidigungsminister diskutierten am Donnerstag die Lage in dem Land, eine Entscheidung wurde aber nicht getroffen. (afp)



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