Jörg Seefeld ist Geschäftsführer des Stage Theater am Potsdamer Platz. Wo Jahr für Jahr die Berlinale stattfindet, zeigten am 25. März 2014 Shen Yun-Künstler ihr Können.Foto: Godovits

Eventmanager Stage Theater: „Unbedingt sehenswert!“

Von 26. März 2014 Aktualisiert: 26. März 2014 3:49

BERLIN. Der Eventmanager des Stage Theaters am Potsdamer Platz, Jörg Seefeld, machte sich am Dienstagabend, den 25. März 2014, selbst ein Bild von der Qualität der in seinem Theater gezeigten Shen Yun-Aufführung. Er verließ das Stage Theater an diesem Abend begeistert von der Qualität der Darbietung.

„Es hat mir sehr gut gefallen – ich werde die Show weiterempfehlen“, sagte Seefeld. So beeindruckt er von der Show war, so unbeeindruckt hatte er sich zuvor von den Störversuchen der Chinesischen Botschaft in Berlin gezeigt. Ein Vertreter der chinesischen Botschaft hatte persönlich versucht, bei ihm die Absage der geplanten vier Shen Yun-Vorstellungen im Stage Theater am Potsdamer Platz zu erwirken. Den Manipulationsversuch der chinesischen Botschaft bezeichnete Seefeld im Vorfeld der Aufführung als „einfach frech“.

Herr Seefeld, wie hat Ihnen die Show heute Abend gefallen?

Jörg Seefeld: „Es war super, sensationell – unbedingt sehenswert! Es hat mir sehr gut gefallen. Es gab ein tolles Farbenspiel. Die Tänzer waren auch sehr synchron und hochprofessionell.“

Haben Sie Shen Yun heute Abend das erste Mal gesehen?

Jörg Seefeld: „Ja, es war das erste Mal.  Vorher habe ich ein bisschen im Internet recherchiert, in den Portalen das ein- oder andere Video geschaut, um mir im Vorfeld eine Meinung bilden zu können. Es war aber viel besser als erwartet. Womit ich nicht sagen will, dass mir die Videos nicht gefallen hätten, aber live ist es natürlich noch mal etwas Anderes.“

Was war es denn, was ihnen so besonders gut gefallen hat heute Abend?

Jörg Seefeld: „Mir haben die Kostüme und die Tänze sehr sehr gut gefallen. Das fand ich toll. Das ist für einen Europäer vielleicht nicht ganz so leicht zu verstehen, die Geschichte, die dahinter steht. Ich hab mich – das muss ich wirklich ehrlich zugeben – auch noch nicht eingehend mit der chinesischen Kultur befasst; außer dem, was man in der Schule so hörte.“

Haben Sie auf der Webseite von Shen Yun im Internet etwas über die chinesische Kultur gefunden?

Jörg Seefeld: „Der Name Shen Yun ist mir natürlich ein Begriff – keine Frage. Und ich weiß auch, dass die Falun Dafa–Praktizierenden verfolgt werden in China, und dass da noch viel schlimmere Dinge passieren. Daher stehe ich so einer Sache natürlich grundsätzlich schon mal positiv gegenüber und freue mich auch, dass Shen Yun hier in unserem Theater ein paar Tage gastiert.“

Sie haben sich ja von der Chinesischen Botschaft in Berlin nicht unter Druck setzen lassen, das ging auch ausführlich durch die Presse.

Jörg Seefeld: „Das hat nicht zwingend nur etwas mit Shen Yun zu tun, sondern wir sind hier ein freies Land. Wir hatten einen Vertrag mit dem Veranstalter von Shen Yun – und wir werden definitiv nicht vertragsbrüchig. Das macht man nicht, das würde unserem Ruf schaden, und solange es nicht die Atomindustrie oder die Waffenlobby ist, machen wir gerne Veranstaltungen, vor allem, wenn das so schöne Veranstaltungen sind wie diese!“

Wie war denn Ihr Gesamteindruck vom Ganzen – dem klassischen chinesischen Tanz, der Video-Projektion und der Musik?

Jörg Seefeld: Die Mischung aus allem fand ich gut. Dass die historischen chinesischen Instrumente gemischt wurden mit den modernen – wenn man moderne Instrumente sagen kann…Das Zusammenspiel eben, das Ganze mit dem Live-Orchester, was natürlich auch immer viel hermacht, das ist natürlich was ganz anderes als wenn das Orchester vom Band kommt. Was ja auch oft passiert. Das war eine runde Sache, wenn ich das mal so ausdrücken kann.

Die alte chinesische Kultur war geprägt von Prinzipien wie Aufrichtigkeit, Güte, Respekt anderen gegenüber und Toleranz. Haben Sie das in der Show wiedergefunden?

Jörg Seefeld: So sehr Chinese bin ich nicht, um das erkennen zu können. Dafür habe ich mich wie gesagt doch noch zu wenig damit befasst. Mir hat es aber sehr gut gefallen und ich denke, das ist auch die Quintessenz des Ganzen und das Wichtigste. Ich denke, dass es den Gästen, die hier waren, gefallen hat und dass sie es anderen weitererzählen …

Würden Sie die Show denn selbst auch weiterempfehlen?

Jörg Seefeld: Definitiv! Und dass sie den letzten Tag vielleicht morgen noch nutzen, um sich das anzuschauen, weil, wer weiß, wie lange es dauert, bis Shen Yun wieder mal in Berlin ist. Vielleicht liegt auch nächstes Jahr Ihr Tourplan ganz anders, und Sie sind in einer anderen großen deutschen Stadt. Oder in einem der deutschsprachigen Nachbarländer, daher: Zugreifen, Plätze sichern…

Danke für das Gespräch.

Die Epoch Times hält Shen Yun Performing Arts für das bedeutende kulturelle Ereignis unserer Zeit. Wir haben von den Publikumsreaktionen auf Shen Yun seit seiner Gründung im Jahr 2006 berichtet.

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