Für den Festtag der Liebenden

Epoch Times14. Februar 2008 Aktualisiert: 14. Februar 2008 7:16

Der Mythos vom Valentinstag kann auf eine lange Tradition zurückblicken und wird in vielen Ländern als das Fest der Liebenden gefeiert. Bereits im alten Rom wurde am 14. Februar das Fest Lupercalia zu Ehren der Göttin Juno gefeiert. Als Schutzpatronin der Ehe und Familie wurde sie angebetet. Man opferte ihr Blumen und dieser Tag galt als besonders passend, um sich zu verlieben.

Der Name des Festes wird heute zumeist auf die Sage des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Da zu jener Zeit des römischen Reiches viele Menschen nicht den Mann oder die Frau des Herzens heiraten durften, traute der Bischof heimlich die Liebespaare und beschenkte sie mit Blumen seines Gartens.

Im mittelalterlichen England pflegten junge Frauen am Vorabend des Valentinstages das Hochzeitsorakel zu befragen. Die Durchführung von bestimmten Ritualen sollte gewährleisten, dass das Mädchen durch Losentscheid den gewünschten Mann bekäme. Nach dem Volksglauben solle das Mädchen den Mann heiraten, den es am 14. Februar als ersten sähe. So versuchten die werbenden Männer dem Schicksal etwas nachzuhelfen, indem sie früh morgens der Verehrten einen Blumenstrauß überbrachten.

Englische Auswanderer nahmen die Valentinsbräuche, zu denen auch das Verschicken von Grußkarten zählte, mit in die „Neue Welt“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Brauch des Blumenschenkens an diesem Tag durch US-Soldaten nach Deutschland eingeführt. In Nürnberg fand 1950 der erste „Valentinsball“ statt.

Durch die alljährlich intensive Werbe-Kampagne zählt der Valentinstag zu den umsatzstärksten Tagen im Blumenhandel; doch auch Pralinenvertreiber profitieren davon. Verliebte machen sich an diesem Tag gerne kleine Geschenke wie Blumen, Schokokonfekt oder auch Parfum.

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