Tonnografie: Mit dem Müllcontainer in Hamburg eingefangen

Epoch Times15. April 2012 Aktualisiert: 15. April 2012 22:28

„Um eine Mülltonne in einen Fotoapparat zu verwandeln, muss man nur ein winziges Loch vorne reinbohren und einen großen Bogen Fotopapier hinten reinhängen. Fertig ist die riesige, rollende Lochkamera.“ erklärte der Hamburger Müllwagenfahrer und Hobbyfotograf Hans-Dieter Braatz das Prinzip.

Müllmänner und -frauen kommen bei ihren Touren durch die Stadt natürlich auch an fotografisch reizvollen Orten vorbei. Diese fingen sie nun mit einem umgebauten Müllcontainer ein. Faszinierende Bilder entstanden bei diesem Tonnografie-Projekt.

„Durch die langen Belichtungszeiten verschwinden Menschen und Autos von den Bildern“, erklärt Entsorger Werner Bünning. „Man sieht die Stadt aus ganz ungewohnter Perspektive und auch Gebäude, die man schon 1.000 mal gesehen hat, präsentieren sich in spannenden und neuen Ansichten.“

Die Fotos sollen in einer längeren Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt werden. Dafür sucht die Stadtreinigung Hamburg noch einen geeigneten Veranstaltungsort.

Einige Tonnografien und Foto-Szenen vom Making-Of sehen Sie in der obigen Bildergalerie. (srhh/sol)

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