Blaulicht (Symbolbild).Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild/dpa

Altstadt von Düsseldorf: Jugendliche umzingeln Polizisten – 70 Einsatzkräfte unterwegs

Epoch Times23. Dezember 2019 Aktualisiert: 23. Dezember 2019 18:38
Jugendliche umzingeln Polizisten – so geschehen in der Nacht zum Samstag in Düsseldorf. Sowohl Jugendliche als auch Polizei riefen Verstärkung herbei. Schließlich übernahm die Polizei mit 70 Einsatzkräften die Kontrolle. Ein Sprecher der Polizei bezeichnete die Beteiligten als "Rheinbad-Klientel".

In Düsseldorf randalierten in der Nacht von Freitag auf Samstag 20 Jugendliche in der Altstadt. Bei der Polizei ging am Abend eine Meldung über eine Schlägerei ein. Nachdem die Polizei in der Neustraße eingetroffen war, wurde sie von einer Gruppe von 20 Jugendlichen umzingelt und verbal attackiert, wie der „Merkur“ schreibt.

Erst mit weiterer Verstärkung konnten die Jugendlichen von anderen Passanten getrennt werden. Die Situation spitzte sich zu, als die Jugendlichen Verstärkung herbeiriefen.

Immer mehr Jugendliche wollten die aufgebauten Absperrungen durchbrechen. Erst mit 70 Polizisten konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden. Sie nahmen von 63 Personen die Personalien auf, es soll sich um Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren mit „überwiegend deutscher Staatsbürgerschaft“ („Merkur“) gehandelt haben.

Es wurden gegen alle Beteiligten Platzverbote ausgesprochen. Die Polizei erstattete neun Anzeigen wegen Wiederstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Einzelne Jugendliche wurden den Eltern übergeben.

Ein Sprecher der Polizei bezeichnete die Beteiligten in einem Gespräch mit dem WDR als „Rheinbad-Klientel“. Seither kreist bei Twitter der Hashtag #Rheinbadklientel. In der offiziellen Polizeimeldung ist davon allerdings nichts zu lesen.

Das Rheinbad im Sommer: Nordafrikaner wollten Bad übernehmen

Das Rheinbad Düsseldorf musste Ende Juli 2019 mehrfach geräumt werden. Was sich in der damaligen Polizeimeldung undramatisch darstellte, war in Realität heftig genug, dass der Geschäftsführer der Bädergesellschaft, Roland Kettler, die Räumung vollziehen ließ.

Eine Gruppe von ungefähr 60 Jugendlichen, die laut Kettler aus Nordafrika stammen sollen, fügte sich nicht den Anordnungen des Personals und wollte offenkundig die Kontrolle im Bad übernehmen.“ („Rheinische Post“)

Die Jugendlichen hatten demnach die Breitrutsche und den Sprungturm besetzt und jegliche Anordnungen ignoriert. Der Anführer der Gruppe bedrohte sodann die Schichtleiterin des Bades, als diese ihm Anweisungen gab. Er werde sie an die Wand klatschen. Auch die sechs Security-Kräfte aus dem neuen Sicherheitskonzept des Bades konnten eine Eskalation nicht verhindern.

Die Polizei Düsseldorf wollte sich damals zur Nationalität der Jugendlichen nicht öffentlich äußern. (ks)



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