Amok-Schütze feuert wahllos in die Menge: Vier Tote bei Gastronomie-Festival in Kalifornien

Epoch Times29. Juli 2019 Aktualisiert: 29. Juli 2019 10:44
Bei Schüssen auf dem „Gilroy Garlic Festival“ im US-Bundesstaat Kalifornien sind nach Angaben der Stadtverwaltung vier Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden.

Bei Schüssen auf dem „Gilroy Garlic Festival“ im US-Bundesstaat Kalifornien sind nach Angaben der Stadtverwaltung drei Menschen getötet worden. Der Schütze ist von der Polizei erschossen worden. Das sagte der Polizeichef von Gilroy, Scot Smithee. Die Zahl der Verletzten bezifferte er mit 15.

„Dies ist eine der Pressekonferenzen, die man in seiner Stadt niemals geben möchte“, erklärte Smithee. Die Stadt Gilroy liegt südlich von San Francisco. Der Täter sei durch einen Sicherheitszaun eingedrungen. Eine Minute, nachdem der Mann das Feuer eröffnet habe, sei er von Polizisten gestellt worden. Nach einem möglichen zweiten Beteiligten werde gefahndet.

Der Fernsehsender NBC zeigte Aufnahmen von flüchtenden Menschen, die Polizei eilte mit einem Großaufgebot zum Tatort. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Augenzeugin: 30-jähriger Mann schoss mit Gewehr wahllos um sich

Eine Augenzeugin sagte zu NBC, ein etwa 30-jähriger Mann habe mit einem Gewehr wahllos um sich geschossen. „Ich habe gesehen, wie er in alle Richtungen gefeuert hat“, sagte Julissa Contreras. „Er hat nicht auf irgendjemanden bestimmten gezielt. Er hat von links nach rechts und von rechts nach links geschossen.“

Die Polizei machte zunächst keine genaueren Angaben zur Zahl von Toten und Verletzten und sprach lediglich von „Opfern“. Die Zeitung „San Francisco Chronicle“ schrieb, mindestens ein Mensch sei getötet worden.

Das seit dem Jahr 1979 bestehende Gilroy Garlic Festival ist eines der größten Gastronomie-Festivals der USA. Gilroy liegt rund 50 Kilometer südöstlich der Stadt San Jose und knapp 150 Kilometer südöstlich von San Francisco. Das Festival findet im Christmas Hill Park statt, wo Waffen jeglicher Art eigentlich verboten sind. In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenattacken. (afp/dpa)

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