Messer-Attacken in Wullowitz – Asylheimschließt nach Bürgerforderungen – Hofer: „Bestie“ sollte längst abgeschoben sein

Epoch Times15. Oktober 2019 Aktualisiert: 15. Oktober 2019 17:27
Bürger und Bürgermeister forderten die sofortige Schließung des Asylheims nach dem Amoklauf eines Afghanen am Montag. Der Mann war bereits drei Mal polizeilich in Erscheinung getreten, zuletzt im Juli.

Nach den Vorfällen um das Asylheim mit einem Toten und einem lebensgefährlich Verletzten am Montag, 14. Oktober, forderten die Bürger von Wullowitz in Oberösterreich sowie der Gemeindebürgermeister von Leopoldschlag, Hubert Koller, die Schließung der Einrichtung. Das Rote Kreuz kam dem am Dienstagmittag nach. Die Asylbewerber werden verlegt, die Einrichtung geschlossen.

Das Rote Kreuz ist von diesem Vorfall tief betroffen. Die Sicherheit der Mitarbeiter steht an erster Stelle. Unsere Gedanken sind bei dem verletzten Mitarbeiter, seinen Angehörigen, seinen Kollegen, den Angehörigen des Getöteten und auch bei der Familie des Angreifers.“

(Pressemitteilung des Roten Kreuzes)

Für die psychische Betreuung der Bewohner stellte das Rote Kreuz Mitarbeiter der Krisenhilfe zur Verfügung.

Mehrfach im Visier der Polizei

Jamal A. war am 11. Juli 2015 per Schlepper nach Österreich „eingereist“, wie Landespolizeidirektor Andreas Pilsl erläuterte. Er stellte noch am selben Tag einen Asylantrag. Dieser wurde später abgelehnt, der Afghane klagte. Das Verfahren läuft noch. Die Polizei hatte ihn dreimal im Visier. Doch es handelte sich offenbar um Kleindelikte, zu gering, um eine Abschiebung einleiten zu können.

Wie die „Krone“ berichtet, sagte Pilsl, dass Jamal A. erstmals auffiel, als er „auffällig aus dem Koran vorlas“. Man ordnete ihn als strenggläubigen Moslem ein, nicht aber als „Extremist. Dieser „strenge Glaube“ soll dann auch zum zweiten Vorfall geführt haben, einer Rauferei beim Deutschkurs in der Volkshochschule wegen des Trinkens von Alkohol. Jamal A. wurde damals schwer verletzt.

Mitte Juli hatte er einen Ausraster während der Führerscheinprüfung und fing sich eine Anzeige wegen Sachbeschädigung ein. Die Polizei betonte jedoch, dass keines der Delikte für eine Festnahme eine Voraussetzung geliefert habe.

Der „Irre“ aus der Führerscheinprüfung

Laut Bürgermeister Koller leben in Wullowitz 60 Menschen und im Asylheim gibt es 20 Asylbewerber. Man erinnert sich noch an einen Vorfall mit Jamal A. im Juli, als der Afghane bei der Führerscheinprüfung in seinem Wohnort im 20 Kilometer entfernten Freistadt (ca. 8.000 Einwohner) durchdrehte.

Für FPÖ-Chef Norbert Hofer wäre dies der Zeitpunkt gewesen, den Asylbewerber „nach dem Ausraster bei einer Führerscheinprüfung“ in seine Heimat zurückzuschicken.

Hätte man diese Bestie rasch in sein Heimatland zurückgeführt, wäre der Österreicher heute noch am Leben. Es muss ein für alle Mal gelten, dass Asylanten, die hier Schutz suchen, aber dieses Recht missbrauchen, Österreich verlassen müssen.“

(Norbert Hofer, FPÖ)

Hofer bezeichnete laut „Krone“ auch den Umstand als skandalös, dass Asylbewerbern teilweise der Führerschein bezahlt würde. Man hätte im Land genug Österreicher, die einen Führerschein benötigen würden, sich aber die Ausbildung nicht leisten könnten. Hofer forderte die umgehende Abschaffung der Führerschein-Förderung für Asylbewerber, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte. (sm)

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