Berlin: Kriminelles und geduldetes Clan-Mitglied terrorisiert Nachbarn – Immobilien-Masche mit System?

Epoch Times20. Mai 2019 Aktualisiert: 24. Mai 2019 17:14
Wir haben sicherlich zu lange weggeschaut und damit haben sich Strukturen verfestigt, die den Rechtsstaat aushöhlen." (Andreas Geisel, Innensenator von Berlin, SPD)

Auch in Berlin-Spandau gibt es ein Problem. Die Bewohner eines Hauses an der Falkenhagener Straße sind ratlos, wegen ihrem Nachbarn, einem 36-jährigen Clan-Mitglied namens Abdulkadir O.

Nach Angaben der „Spiegel“-Reporter soll der Mann eng verwandt mit einer bekannten Berliner Clan-Familie sein, einer der mächtigsten arabischen Großfamilien der Bundeshauptstadt. Abdulkadir O. soll unter dem Spitznamen „Tyson-Ali“ in der Szene bekannt, bei der Polizei Berlin in über 300 Fällen tatverdächtig und in Deutschland lediglich geduldet sein.

Dieser lebt in dem Haus mit 16 Eigentumswohnungen mit seiner Lebensgefährtin Fatma H. und sechs Kindern – zur Miete. Den gemeinsamen Hausgarten hat der Mann für sich und seine Familie beschlagnahmt.

Wenn die Presse auf die Sprünge hilft

Eine Anwohnerin sagte in einer Eigentümerzusammenkunft zum Interview mit dem „Spiegel“: „Er möchte wie ein König behandelt werden“, so als wenn ihm das ganze Haus gehört und die Bewohner sich ihm unterordnen müssten.

In ihrer Verzweiflung gründeten die Wohnungseigentümer eine Chat-Gruppe, um alle zu dokumentieren, was im Haus passiert, schildert das Magazin. Seit April 2016 soll es 265 Vorfälle gegeben haben. „Doch die Polizei tut nichts“, so eine weitere Anwohnerin.

Auch die terrorisierten Eigentümer der Wohnungen des Hauses gingen vor Gericht, klagten gegen die Eigentümerin der Wohnung von Herrn O. Ihr Anwalt warf ihnen allen Ausländerfeindlichkeit vor. Nach zwei Stunden sei alles vorbei gewesen, „wieder ohne Urteil. Es wird vertagt“, ziehen die Reporter das traurige Resümee.

Wem gehört die Wohnung?

Die Wohnung, in der Abdulkadir O. wohnt, gehört einer gewissen Nina O. (nicht derselbe Nachname), der Mutter eines der Kinder von Herrn O.

Wir ermitteln gegen die beiden Personen (…) wegen des Verdachts der Geldwäsche. Beide sind mittellos.“

(Martin Steltner, Staatsanwaltschaft Berlin)

Die Frau hatte in der nahen Vergangenheit acht Immobilien erworben, so der Sprecher. Das Geld soll aus kriminellen Machenschaften kommen, offenbar aus dem Libanon, der Heimat des Clans.

Immobilien-Modell „Terror“?

Hinter dem Märtyrium der Bewohner des Hauses an der Falkenhagener Straße steckt wohl System:

Wir haben gehört, dass er hier darauf aus ist, für Unruhe zu sorgen, für Angst zu sorgen und für Dreck zu sorgen, damit diese Wohnungen sehr billig abgekauft werden können (…) von seiner Familie (…).“

(Wohnungseigentümer)

Mittlerweile geht auch die Berliner Polizei diesem Verdacht nach. (sm)

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