Der ausgebrannte Wohnkomplex in Essen, der bei dem Feuer zerstört wurde.
Der ausgebrannte Wohnkomplex in Essen, der bei dem Feuer zerstört wurde.Foto: Stephan Witte/KDF-TV/dpa

Brand in Essen: Neue Wohnungen für Mieter angeboten

Epoch Times28. Februar 2022 Aktualisiert: 28. Februar 2022 17:36
Kein Zurück: Durch das Feuer in Essen haben zahlreiche Mieter ihre Wohnungen verloren. Angebote für andere Wohnungen liegen den Betroffenen aber bereits vor. Die Brandursache ist weiterhin unklar.

Eine Woche nach dem verheerenden Brand in einem Essener Mietshauskomplex hat die Polizei Teile des Gebäudes wieder für den Eigentümer freigegeben.

In anderen Gebäudeteilen liefen die Arbeiten der Sachverständigen weiter. Eine Brandursache stehe weiter nicht fest, sagte ein Polizeisprecher.

Hohe Schadensumme

128 Menschen hatten durch das Feuer am 21. Februar ihre Wohnungen und vielfach ihr komplettes Eigentum verloren. Das Haus muss abgerissen werden. Den Schaden schätzt der Eigentümer, die Wohnungsgesellschaft Vivawest, auf eine zweistellige Millionensumme.

Alle 38 von dem Feuer betroffenen Mietparteien hätten inzwischen Angebote für andere Wohnungen bekommen. Erste Besichtigungen hätten bereits stattgefunden und für zehn Wohnungen lägen Reservierungen der Mieter vor, teilte Vivawest mit. Die Mieter waren nach dem Brand entweder privat untergekommen oder Vivawest hatte ihnen auf Kosten des Unternehmens Hotelzimmer angeboten.

Viele Spenden

In der Stadt gibt es eine große Spendenbereitschaft: Aktuell seien bereits 496.000 Euro zusammengekommen, teilte die Stadt am Montag mit. Die Post habe eine Ausgabestelle für die Post der betroffenen Mieter eingerichtet. Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) plant für den 3. März ein Benefizkonzert mit Auszügen aus bekannten Opern- und Ballettwerken. Die Erlöse sollen vollständig an die Betroffenen gehen.

Bei dem Feuer hatte der viereinhalbstöckige Wohnkomplex in sehr kurzer Zeit komplett in Flammen gestanden, 35 Wohnungen brannten völlig aus, insgesamt 39 können nicht mehr benutzt werden. (dpa/red)



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