Dortmund: Illegaler Schwarzfahrer mit 5 Identitäten bespuckt und tritt Bundespolizisten – Freigelassen

Epoch Times13. November 2019 Aktualisiert: 13. November 2019 13:08
Bundespolizisten wollten am Hauptbahnhof Dortmund die Identität eines jungen Mannes feststellen. Doch plötzlich eskalierte die Situation derart, dass mindestens ein Beamter verletzt wurde.

Hauptbahnhof Dortmund, Freitagabend, 8. November, 21 Uhr: Weil ein junger Mann den Intercity von Hagen nach Dortmund ohne Ticket benutzte, wurde die Bundespolizei hinzugerufen.

Als die Beamten die Identität des augenscheinlichen Afrikaners feststellen wollten, weigerte sich dieser, seine Papiere vorzuzeigen. Daraufhin wurde er mit zur Wache genommen, um seine Fingerabdrücke zu überprüfen.

Spuck-Attacke gegen Bundespolizei Dortmund

Dabei versuchte der 23-Jährige erst den Fingerscanner durch Fußtritte zu beschädigen und spuckte anschließend einem 43-jährigen Bundespolizisten in das Gesicht und auf die Uniform. Dieser musste sich, auf Grund des empfundenen Ekels, mehrmals übergeben.“

(Polizeibericht)

Um sich vor weiteren Spuck-Angriffen des Mannes zu schützen, zogen die Bundesbeamten ihm eine Spuckschutzhaube über. Doch damit war der Afrikaner noch lange nicht gebändigt. Weiterhin verhielt er sich gegen die anwesenden Bundespolizisten „erheblich aggressiv“, beleidigte diese andauernd und randalierte in der Gewahrsamszelle. Die Bundespolizisten beschlossen, ihn in den Dortmunder Polizeigewahrsam zu bringen.

Auf dem Weg zum Streifenwagen gelang es dem 23-Jährigen sich die Spuckschutzhaube vom Kopf zu schieben, so dass er den ihn begleitenden 25-jährigen Bundespolizisten erst in die Augen spuckte und anschließend in die Genitalien trat.“

(Bundespolizei Dortmund)

Mithilfe zweier weiterer Bundespolizisten konnte der Mann überwältigt und in das Polizeigewahrsam gebracht werden.

Illegal, 5 Identitäten und Brandstiftung

Wie sich nach weiteren Ermittlungen herausstellte, handelte es sich um einen somalischen Staatsbürger, der sich in Deutschland illegal aufhält. Von dem Mann sind mindestens fünf verschiedene Identitäten bekannt. In Süddeutschland besteht gegen den Somalier ein Hausverbot, wegen Brandstiftung im Asylheim.

Hinzu kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, unerlaubten Aufenthalts und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

Doch das Endergebnis dürfte überraschen: „Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er später – mit der Aufforderung, sich bei der Ausländerbehörde zu melden – aus dem Gewahrsam entlassen.“ (sm)

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