Symbolbild.Foto: über dts Nachrichtenagentur

Dresden: Radfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall – Fahranfänger überholte Kolonne im Überholverbot

Epoch Times14. Januar 2020 Aktualisiert: 15. Januar 2020 16:19
In Dresden starb eine Frau, weil ein junger Fahranfänger es offenbar sehr eilig hatte.

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Freitag, 10. Januar, in Dresden-Strehlen. An diesem Freitagnachmittag war ein 18-Jähriger in einem Mercedes in Richtung Innenstadt unterwegs, als er gegen 15.10 Uhr eine langsam fahrende Kolonne überholte. Dabei übersah der Fahrer eine Radfahrerin.

Die 55-jährige Fahrradfahrerin fuhr in dieselbe Richtung und wollte offenbar nach links in die Wieckestraße abbiegen.“

(Polizeibericht)

Wie die Polizei Sachsen bekannt gab, erfasst der Heranwachsende die Frau mit seinem Fahrzeug. Infolge des Unfalls verstarb die Radfahrerin noch am Unfallort.

Die „Bild“ schreibt in ihrem Artikel „PS-Protz Zoro ging es nicht schnell genug“, dass es sich bei dem Unfall-Fahrer um den jungen irakischen Fahranfänger Zoro T. handeln soll, der erst seit acht Wochen einen Führerschein hat.

Das Opfer, laut dem Blatt die 55-jährige Bahnmitarbeiterin Kristiane H., die auf dem Heimweg von der Arbeit war, wurde von dem Fahrer demnach mit Tempo 50 bei striktem Überholverbot erfasst, wobei der Aufprall derart heftig gewesen sein soll, dass das Fahrrad in mehrere Teile gerissen wurde. Auch das Unfallfahrzeug, den Angaben nach ein Mercedes E320 CDI mit 204 PS, soll stark beschädigt worden sein: abgerissener Kotflügel, geborstene Windschutzscheibe, eingedrücktes Dach.

Ein von der Zeitung beauftragter Unfall-Experte schilderte den Hergang des Aufpralls anhand der Schäden am Fahrzeug:

Die Fahrradfahrerin ist von der rechten Fahrzeugseite getroffen worden, hochgeschleudert worden und auf den oberen Scheibenrahmen geprallt.“

(Siegfried Brockmann, Leider der Unfallforschung der Versicherer, UDV)

Aufgrund des stark eingedrückten Rahmens des Mercedes geht der Experte von einer deutlich höheren Geschwindigkeit aus, wie sie im Stadtverkehr üblich sei. Aus Ermittlerkreisen erfuhr die „Bild“, dass der Fahrer sogar mehr als 100 km/h gefahren sein soll. Laut dem Sachverständigen soll die Frau bereits beim Aufprall auf das Fahrzeug keine Übelebenschance mehr gehabt haben, unabhängig vom folgenden Aufprall auf der Straße. (sm)



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