Ermittler veröffentlichen nach Briefbombenserie Tätervideo

Epoch Times25. Februar 2021 Aktualisiert: 25. Februar 2021 16:22

Nach der Serie mit drei an Lebensmittelhersteller und -händler verschickten Briefbomben haben Polizei und Staatsanwaltschaft ein Video des mutmaßlichen Täters veröffentlicht. Die Bilder stammen vom 15. Februar und wurden in einer Postannahmestelle in Ulm aufgenommen, wie am Donnerstag (25. Februar) das baden-württembergische Landeskriminalamt in Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Heidelberg mitteilten. Darauf zu sehen sein soll, wie der Tatverdächtige die Postsendungen dort abgab.

Die Ermittler baten die Öffentlichkeit um Mithilfe und erbaten nähere Informationen zu dem auf dem Video zu sehenden Mann. Dieser trug neben Mütze und Mundschutz auch einen auffälligen Schal.

Die Sonderkommission des Landeskriminalamts und die Staatsanwaltschaft Heidelberg bitten Sie um Ihre Mithilfe:

  • Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Mann machen?
  • Wer hat den Mann am Montag, 15. Februar 2021, im Stadtgebiet Ulm/Neu-Ulm gesehen?
  • War der Mann an diesem Tag zu Fuß, mit einem Fahrrad, einem sonstigen Fahrzeug oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs?
  • Können Angaben zu möglichen Begleit- oder Kontaktpersonen gemacht werden?
  • Wer kann Angaben zu dem von diesem Mann getragenen, auffälligen Schal machen?

Die Sonderkommission hat hierzu eine Hotline eingerichtet, die rund um die Uhr Hinweise entgegennimmt. Telefonnummer 0800 – 503 503 533. 

In Untersuchungshaft sitzt ein 66 Jahre alter Rentner aus dem Raum Ulm. Er soll an den Discounter Lidl und die Wild-Werke (Capri-Sonne) in Baden-Württemberg Briefbomben geschickt haben.

Diese explodierten und verletzten Mitarbeiter beider Unternehmen. Eine an den Babykosthersteller Hipp gerichtete Briefbombe konnte im Verteilzentrum am Flughafen München abgefangen werden. (afp/er)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion