Frauenmörder von Göttingen auf der Straße erkannt – Polizei überwältigt 52-Jährigen – Ex-Freundin brutal ermordet

Nach einem brutalen Mord auf offener Straße ist die Polizei Göttingen im Großeinsatz, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers. Am späten Freitagabend wurde der Gesuchte von einem Zeugen auf der Straße erkannt. Die alarmierte Polizei überwältigte ihn kurz darauf.
Epoch Times26. September 2019

+++UPDATE+++Später Freitagabend, 27. September, 22.50 Uhr: Der gesuchte Gewaltverbrecher Frank N. ist in der Göttinger Innenstadt festgenommen worden.

Ein Zeuge hatte den seit 52-Jährigen gegen 22.50 Uhr in der Weender Straße in Höhe der Einmündung zur Reitstallstraße erkannt und sofort die Polizei alarmiert. Dort wurde er wenig später überwältigt und festgenommen.“

(Polizei Göttingen)

Eine Spur nach Elze

Im Fall des Göttinger Frauenmords auf offener Straße gestern Mittag führt ein Hinweis die Ermittler ins über 80 Kilometer nördlich vom Tatort entfernte Städtchen Elze im Landkreis Hildesheim. Ein Mann hatte dort in einem Metronom-Zug die Scheibe eingeschlagen und war geflüchtet. Der dortige Bahnhof wurde gesperrt, ebenso die Bahnstrecke Hannover – Hildesheim. Anwohner und Reisende wurden gewarnt. Die Polizei warnt auch davor Anhalter mitzunehmen und ist mit Diensthunden und Hubschrauber in der Gegend unterwegs.

Die Polizei bittet nach wie vor um Hinweise zu dem gesuchten Tatverdächtigen Frank N. (52) aus Göttingen. Bei dem Opfer handelt es sich um die Ex-Freundin des Mannes. Wer den Mann sieht, wird gebeten, diesen nicht anzusprechen, sondern sich sofort über den Notruf 110 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Weitere Hinweise können rund um die Uhr über die Hotline 0551 / 491 – 3000 eingereicht werden.

Nach Angaben der „Bild“ war Frank Naaß schon dreimal in Haft wegen Vergewaltigung, für insgesamt 14 Jahre.

Hinweis-Telefon: 0551 / 491 – 3000

Donnerstag, 26. Juni, 13.05 Uhr:

Bei einem Streit auf der Straße Zollstock im Göttinger Stadtteil Grone tötete ein 52 Jahre alter Mann seine Ex-Freundin (44) und verletzte eine weitere Frau, möglicherweise deren Freundin, beim Versuch ihr zu helfen, schwer. Sie musste ins Kranknehaus gebracht werden.

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung stach der Mann das Opfer zunächst nieder, schlug dann mit einem Feuerlöscher auf die Frau ein, übergoss sie mit Benzin und zündete sie an – die Polizei wollte zu diesen Details zunächst nichts sagen. „Wir kommentieren das nicht“, sagte eine Sprecherin am Abend auf Anfrage.

Das Motiv war zunächst noch unklar.

Hinweis-Telefon: 0551 / 491 – 3000

Ermittler am abgesperrten Tatort in Göttingen: Hier wurde eine Frau auf offener Straße von einem Mann getötet. Foto: Swen Pförtner/dpa

Der vom Tatort mit einem Fahrrad mit Packtaschen geflüchtete 52-Jährige wird nun von der Polizei in einem Großeinsatz gesucht. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Der Bereich rund um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt.

Die Behörden bitten die Bevölkerung um Hinweise und warnen gleichzeitig davor, den Mann anzusprechen. Sie gehen davon aus, dass er noch immer bewaffnet ist.  Informationen, dass es sich bei der Tatwaffe um ein Messer handelte, bestätigte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittler veröffentlichten ein Foto von dem Täter.

Während der Großfahndung sperrte die Deutsche Bahn vorsorglich den Göttinger Bahnhof und die Strecke zwischen Hannover beziehungsweise Hildesheim und Kassel. Mehrere Züge im Fernverkehr wurden umgeleitet. Die Sperrung wurde nach rund zwei Stunden aufgehoben. (dpa/sm)

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