Ein Kreuz.Foto: iStock

Gedenken an Gewaltopfer durch Migranten: Schwarze Kreuze erschüttern Worms (+Fotos)

Epoch Times16. Juli 2019 Aktualisiert: 17. Juli 2019 17:35
Im Gedenken an von Ausländern ermordeter Deutscher haben Unbekannte in Worms schwarze Kreuze aufgestellt. Es wird von "rechter" Tat gesprochen.

In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte in Worms 16 schwarze Holzkreuze im Stadtgebiet aufgestellt. Die Kreuze waren unbeschriftet. Ein Bekennerschreiben gibt es nach Angaben der Polizei nicht. Die „Wormser Zeitung“ berichtete.

Obwohl es keine Hinweise darauf gibt, wer die Kreuze aufgestellt hat, wird vermutet, dass die „Tat aus der rechten Szene“ verübt worden sei. Die Zeitung schreibt:

Die Polizei geht von einer Tat aus der rechten Szene aus: Denn die Kreuze sollen offenbar an deutsche Todesopfer ausländischer Krimineller erinnern. Bislang waren solche Kreuze vor allem in östlichen Bundesländern aufgetaucht stets um den 13. Juli herum. Die rechte Szene inszeniert diesen Tag seit 2014 jedes Jahr als „Trauertag“.

Die Aktion sorgte in Worms für Empörung. Für Pfarrer Fritz Kelp sind die Kreuze – die im Gedenken an deutsche Todesopfer aufgestellt wurden – ein „Verrat an den Opfern“. Mit dem „Runden Tisch“ seiner Luthergemeinde wolle er den Menschen in Worms zeigen, „was die rechte Szene alles tut.“

CDU-Bürgermeister: „menschenverachtende Symbole“

Unterdessen betonte Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek (CDU), dass „menschenverachtende Hetzparolen oder Symbole“ keinen Platz in Worms hätten.

Heiner Boegler, ein Sprecher vom „Bündnis gegen Naziaufmärsche“, sagte in Bezug auf die Holzkreuze: „Die haben heute keine Hemmungen mehr!“

Wie die „Wormser Zeitung“ weiter berichtet arbeiten Boegler und Adolf Kessel, der Oberbürgermeister der Stadt, eng zusammen. Kessel sehe seine Aufgabe unter anderem darin, die Bürger „weg von dem politisch rechten Spektrum“ zu führen.

Die Polizei machte allerdings klar: das Aufstellen unbeschrifteter schwarzer Kreuze stellt keine Straftat dar. Nichtsdestotrotz sollen Personen die beim Tragen oder Abstellen von Kreuzen beobachtet würden gemeldet werden. (so)


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