Haftbefehl gegen Mutter und Lebensgefährte nach Tod von Fünfjährigem in NRW

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Während der Ausgangsbeschränkungen könnte es zu mehr häuslicher Gewalt kommen.Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa/Symbolbild/dpa
Epoch Times23. April 2020

Nach dem Tod eines fünfjährigen Jungen in Mönchengladbach sitzen dessen 23-jährige Mutter und ihr gleichaltriger Lebensgefährte in Untersuchungshaft. Gegen den Mann erging Haftbefehl wegen Totschlags, gegen die Frau wegen Totschlags durch Unterlassen, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Mönchengladbach mitteilte. Die Obduktion der Leiche ergab demnach stumpfe Gewalt als Todesursache: Festgestellt wurden unter anderem innere Blutungen und ein Schädel-Hirn-Trauma.

Der Sprecherin zufolge bestreiten die beiden Inhaftierten die Anwendung von Gewalt. Bei dem Lebensgefährten der Mutter handelt es sich demnach nicht um den Vater des Kindes.

Die Mutter hatte am Dienstagabend den Rettungsdienst gerufen, weil der Fünfjährige nicht mehr atmete. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Jungen feststellen.

Den Ermittlern zufolge ergab sich schnell der Verdacht, dass die Verletzungen des Kinds anders als angegeben nicht von Stürzen aus einem Hochbett herrührten. Der Notarzt zog daraufhin die Polizei hinzu, die eine Mordkommission einrichtete. (afp)



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