PolizeiFoto: über dts Nachrichtenagentur

Leichenfunde Kahl am Main: Obduktion steht an – Eigene Tante ermordet – Täter ebenfalls tot

Epoch Times24. Juni 2019 Aktualisiert: 25. Juni 2019 22:11
Wer in Kahl am Main möglicherweise eine Person beobachtet hat, auf die die Beschreibung zutrifft, wird dringend gebeten, sofort über Notruf 110 die Polizei zu verständigen. Autofahrer sollen keine Anhalter mitnehmen.

+++UPDATE+++Gestern Nachmittag (Mo., 24. Juni) wurde in Kahl am Main, Landkreis Aschaffenburg, zwei Leichen in einer Wohnung gefunden. Nach ersten Untersuchungen eines Teams der Spurensicherung der Kripo Aschaffenburg und der Rechtsmedizin Würzburg am Tatort zur Rekonstruktion des Tatgeschehens werden nun erste Ergebnisse bekannt gegeben.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass es sich bei dem männlichen Toten um den Täter handelt. Die unterfränkische Polizei hat deshalb die Fahndung nach einer möglichen dritten Person eingestellt.“

(Polizei Unterfranken)

Bei der Identifikation der beiden Leichen fanden die Ermittler heraus, dass die 54-jährige Bewohnerin des Eigenheims die Tante des 28-jährigen tot aufgefundenen Tatverdächtigen war. Beide sind deutsche Staatsangehörige.

Weitere Ermittlungsergebnisse können erst nach der Obduktion der beiden Leichen bekannt gegeben werden. Diese soll am heutigen Dienstag stattfinden.+++

Großfahndung ausgelöst: Täter flüchtig oder doch tot?

Montagnachmittag, 24. Juni, Kahl am Main, in Unterfranken: Die Polizei entdeckt nach einem Hinweis zwei Leichen in einem Einfamilienhaus in der Weingartenstraße in der 7.800-Einwohner-Gemeinde. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann und die Frau getötet worden sind.

Beide Verstorbenen sind offensichtlich durch massive Gewalteinwirkung ums Leben gekommen.“

(Polizeipräsidium Unterfranken/Staatsanwaltschaft Aschaffenburg)

Täterbeschreibung:

Alter: ca. 30 Jahre, männlich

Gestalt: schlanke Figur
Aussehen: dunkle Haare mit Halbglatze, Brillenträger
Bekleidung: graues oder hellgrünes T-Shirt
Besonderheiten: Täter könnte blutverschmiert sein

Die Polizei bittet um Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Bei Sichtung des Verdächtigen soll man umgehend den Notruf 110 wählen, da der Verdächtige bewaffnet sein könnte.

Achtung: Mögliche Zeugen sollten nicht selbst handeln, da der Täter bewaffnet sein könnte! (Polizei)

Die Fahndung nach dem möglicherweise flüchtigen Täter läuft auf Hochtouren. Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Alzenau und benachbarter Dienststellen unterstützen die Kriminalpolizei Aschaffenburg bei der Suche nach dem Verdächtigen.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gebe es Hinweise, dass es sich bei dem verstorbenen Mann um den Täter handeln könnte. Es könne jedoch auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, „dass der Täter vor Eintreffen der Einsatzkräfte vom Tatort geflüchtet ist“, so die Ermittler.

Nach Angaben des „Merkur“ sagte ein Polizeisprecher, dass es Hinweise gebe, dass der Mann zuerst die Frau und dann sich selbst getötet habe, es sei aber auch nicht ganz auszuschließen, dass ein anderer Mann die beiden umgebracht habe. Aufgrund von Zeugenaussagen laufe deshalb auch eine Fahndung nach einem 30-Jährigen mit Halbglatze. (sm)


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