Leipzig-Gohlis: Mitinhaber eines Lokals erschossen – Fahndung nach zwei Männern läuft

Epoch Times7. August 2019 Aktualisiert: 9. August 2019 16:21
Anwohner meldeten Schüsse in der Nacht. Ein Mann starb dabei. Zwei Täter sind flüchtig.

Bei einer Schießerei am frühen Mittwochmorgen, 7. August, gegen 3.30 Uhr, an der Georg-Schumann-Straße in Leipzig-Gohlis wurde eine Person tödlich getroffen.

Nach Angaben der „Bild“ handelt es sich bei dem Opfer um einen 24-jährigen Mann, der zusammen mit seinem türkischen Vater das Lokal betrieb, in dem er erschossen wurde. Seit zehn Jahren lebte Emrah K. in Deutschland. Er hinterlässt den Angaben zufolge eine schwangere Frau und zwei kleine Kinder. Das Lokal soll in der Nachbarschaft berüchtigt gewesen sein, heißt es laut dem Blatt.

Derzeit fahndet diePolizei nach zwei Männern. Offenbar gab es eine heiße Spur. Eine Wohnung im Stadtgebiet Leipzig wurde nachts vom SEK durchsucht. Sie war leer.

Offenbar hatte es wenige Stunden vor den Schüssen einen heftigen Streit vor dem Lokal wegen am Spielautomat verzocktem Geld gegeben. Den Informationen nach soll es sich bei dem Täter um einen Albaner handeln.

Ein Anwohner der nachts von einem Schuss geweckt worden war, berichtet von weiteren 5 – 6 Schüssen. Der Schütze schoss von außerhalb auf den 24-Jährigen.

Mittwoch, 7. August, 3.30 Uhr

Leipzig, Georg-Schumann-Straße, im Norden der Messestadt: Die Spurensicherung der Polizei ist seit den frühen Morgenstunden im Einsatz an der Kneipe „Zum fröhlichen Zecher“, die Straße ist im Bereich zwischen Lützowstraße und Lindenthaler Straße gesperrt.

Vanessa Fink, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leipzig bestätigt: „Wir haben einen männlichen Toten“, schreibt die „Leipziger Volkszeitung“. Helfer hätten dem Bericht zufolge noch versucht, den Mann zu reanimieren – vergeblich.

Nach Angaben von „Tag24“ soll es eine Schießerei gegeben haben, am frühen Mittwochmorgen, 7. August, gegen 3.30 Uhr. Bei einer Auseinandersetzung mehrerer Männer sollen zwei davon bewaffnet gewesen sein. Ein Mann, augenscheinlich Araber, soll eine Pistole gezogen und auf andere Gäste des Lokals geschossen haben, so Zeugenaussagen. Das Opfer soll einen Brustschuss im Lokal erlitten haben.

Wie das Portal weiter berichtet, soll die Georg-Schumann-Straße schon länger zum Austragungsort von Revierkämpfen mehrerer Tätergruppen geworden sein. Offenbar geht es um Spielautomatengeschäfte in „zahlreichen Kaschemmen entlang Leipzigs längster Straße“, heißt es.

Vor der Lokalität sollen mehrere Hülsen sichergestellt worden sein.

Offiziell wollen weder Polizei noch Staatsanwaltschaft derartiges bestätigen. Stattdessen heißt es: „Wir ermitteln in alle Richtungen und schließen auch ein Tötungsdelikt nicht aus.“ (sm)

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