Mädchen-Mord in Zinnowitz – Marias Mutter: „Das kann doch kein Mensch sein, der so etwas tut“

Epoch Times30. März 2019 Aktualisiert: 30. März 2019 17:34
Maria ist tot. Diese schreckliche Nachricht wurde der 46-jährigen Steffi K., Marias Mutter, überbracht, nachdem eine Bekannte die Leiche der 18-Jährigen in ihrer Wohnung in Zinnowitz aufgefunden hatte. Seither ist die Polizei auf der Jagd nach dem Mörder - bisher vergebvens.

Elf Tage ist es her, dass die 18-jährige Maria K. in ihrer Wohnung in der Waldstraße in Zinnowitz von einer Bekannten tot aufgefunden worden ist. Das Mädchen wurde den Behörden nach erstochen.

Das Mädchen lebte allein mit einer Katze in der Wohnung, die dem Betreuten Wohnen eines christlichen Trägers angehören soll.

Peter Usemann, der Bürgermeister von Zinnowitz, beschreibt die Stimmung im 4.000-Einwohner-Badeort so: „Es ist schwer zu ertragen, dass jemand frei herumläuft, der mit Gewalt eine junge Frau getötet hat.“

Auch für Steffi K., die Mutter des getöteten Mädchens ist dieser Umstand unerträglich: „Hoffentlich finden sie denjenigen bald“, sagte die 46-Jährige der „Ostsee-Zeitung“ im Gespräch.

Doch derzeit sieht es nicht danach aus, dass sich der Wunsch der trauernden Mutter erfüllt. Die Ermittler gehen zwar allen Hinweisen nach, haben aber bisher keine heiße Spur von dem Täter finden können. Auch die Tatwaffe ist unauffindbar.

In einem ist sich Steffi K. sicher: „Das kann doch kein Mensch sein, der so etwas tut.“

Die Mutter verrät noch, was die Behörden bisher nicht bestätigen wollten: „Ich wäre durch Maria auch bald zur Oma geworden“, so die 46-Jährige. Maria sei im dritten Monat schwanger gewesen und habe auch schon einen Mutterpass gehabt. Damit habe der Täter gleich zwei Menschen umgebracht.

Die 46-Jährige hatte seit Jahren schon mit schweren Depressionen zu kämpfen. Doch nachdem man der Mutter die schreckliche Nachricht vom Tod ihrer Tochter überbracht hatte, musste sie in eine Klinik eingeliefert werden.

Steffi K. kann nicht mehr schlafen, keine klaren Gedanken mehr fassen und dennoch, sie muss auch für die beiden jüngeren Brüder von Maria, Julian (10) und Fabian (5), da sein, die in Schule und Kindergarten gehen.

Sie fragen viel nach ihrer Schwester. Ich habe ihnen erklärt, dass ein böser Mensch uns Maria für immer weggenommen hat.“

(Steffi K., Marias Mutter)

Steffi K. weiß, dass das Leben weiter geht – es muss: „Aber es wird ein anderes Leben sein, in dem eine für immer fehlt: Maria.“

(sm)

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