Von Armbrust-Pfeilen in Passau durchbohrt: Bringt Obduktion neue Erkenntnisse im 3-fachen Mordfall?

Epoch Times13. Mai 2019 Aktualisiert: 13. Mai 2019 11:16
Nach dem Fund von drei durch Pfeilen aus Armbrüsten getöteten Menschen in einer Pension in Passau hat die Obduktion der Leichen begonnen. Diese soll nähere Hinweise zur Todesursache bringen.

Nach dem Fund von drei vermutlich durch Pfeile aus Armbrüsten getöteten Menschen in einer Pension in Passau hat am Montag die Obduktion der Leichen begonnen. Diese solle nähere Hinweise zur Todesursache des 53 Jahre alten Manns und der 33 und 30 Jahre alten Frauen ergeben, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Montag mit. Die Obduktionsergebnisse seien für Dienstag zu erwarten.

Nach den von der Polizei bekannt gegebenen weiteren Details zu dem Fall lagen der Mann und die 33 Jahre alte Frau gemeinsam tot in einem Bett des Zimmers. Die Leiche der 30-Jährigen habe sich auf dem Boden des Zimmers befunden. Ob dies darauf hindeutet, dass die aus Niedersachsen stammende 30-Jährige zunächst die beiden aus Rheinland-Pfalz stammenden anderen und dann sich selbst tötete, gaben die Ermittler nicht an.

Wie sie mitteilten, wurde im Rahmen der Ermittlungen in einer Tasche eine weitere, nach ersten Erkenntnissen unbenutzte Armbrust gefunden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht weiter, in welcher Beziehung die drei Toten zueinander standen. Hierzu gab es zunächst noch keine näheren Erkenntnisse. Eine Angestellte der Pension hatte die Leichen entdeckt, in den Körpern Pfeile steckten. (afp)

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