Prozessauftakt: 14-jähriger Cem R bestreitet Gruppenvergewaltigung in Mühlheim

Epoch Times7. Januar 2020 Aktualisiert: 7. Januar 2020 12:57
In Duisburg hat ein Strafprozess gegen drei Jugendliche begonnen, die sich in Mülheim an der Ruhr an einer 18-Jährigen vergangen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft wirft den 14 und 15 Jahre alten Angeklagten gemeinschaftliche Vergewaltigung vor.

Vor dem Duisburger Landgericht hat am Dienstag ein Strafprozess gegen drei Jugendliche begonnen, die sich vor einem halben Jahr in Mülheim an der Ruhr an einer 18-jährigen Frau vergangen haben sollen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den 14 und 15 Jahre alten Angeklagten gemeinschaftliche Vergewaltigung vor, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Bei Schuldsprüchen drohen ihnen damit jeweils bis zu zehn Jahren Jugendstrafe.

Wegen des jugendlichen Alters der Angeklagten findet der gesamte Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Für das Verfahren beraumte das Gericht zunächst neun weitere Verhandlungstage bis Anfang März an.

Anwalt plädiert auf nicht schuldig

Vor Gericht bestreitet einer der Angeklagten, Cem R. laut „Der Westen“, dass die sexuellen Handlungen gegen den Willen des Mädchens passierten. Marc Decker, der Anwalt des jungen Täters plädierte auf Freispruch: „Mein Mandant ist wie ein ganz normaler 14-jähriger Jugendlicher. Er zeigt keinerlei Auffälligkeiten und ist absolut umgänglich.“

Cem R. und das Opfer hätten bereits vorher dem Tatbestand per WhatsApp im Kontakt gestanden, so der Anwalt weiter. Das Mädchen sei psychisch labil und die sexuellen Handlungen seien einvernehmlich gewesen.

Der Hauptangeklagte Georgi S. (15) wurde am Dienstagmorgen separat hereingeführt. Er sitzt seit der Tat in U-Haft und ihm wird eine weitere Vergewaltigung desselben Opfers vorgeworfen.

Alle Familien der jungen Täter leben in Mülheim und kommen ursprünglich aus Bulgarien. Die Familie des Hauptangeklagten sollte im Herbst 2019 Deutschland aus Deutschland abgeschoben werden, da die Eltern keinen gültigen Arbeitsvertrag hatten. Der Vertrag vom Vater als Imbiss-Angestellter stellte sich als Fälschung heraus.

Kurz vor Ablauf der Ausreisefrist im November ließ sich die Mutter als Putzkraft anstellen. Die Abschiebung war damit ausgesetzt. Inzwischen ist die Familie aus Mülheim weggezogen, sagte der Stadtsprecher Volker Wiebels auf Nachfrage von „Der Westen“.

Zwei Täter waren erst 12 Jahre

Die Tat Anfang Juli soll von insgesamt fünf Kindern und Jugendlichen begangen worden sein. Zwei der mutmaßlichen Täter waren jedoch erst zwölf Jahre alt und somit im Gegensatz zu drei weiteren Tatverdächtigen strafunmündig.

Nach früheren Gerichtsangaben soll laut Staatsanwaltschaft einer der drei Angeklagten die 18-Jährige vor der Tat zu einem Treffpunkt bestellt haben. Von dort aus soll die junge Frau in ein Waldstück geführt worden und dort von den fünf Kindern und Jugendlichen vergewaltigt worden sein.

Das Sexualdelikt in der Ruhrgebietsstadt löste wegen der mutmaßlichen Tatbeteiligung von Kindern bundesweit Bestürzung aus. Die Tat führte auch zu einer Debatte über die Absenkung des Alters für die Strafmündigkeit. (afp/nh)


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