Die vermisste Rebecca Reusch aus Berlin.Foto: Polizei Berlin

Rebecca (15), vermisst: Taucher durchsuchen Wolziger See – Hatten Hunde konkrete Spur?

Von 20. März 2019 Aktualisiert: 20. März 2019 15:20
Konkrete Spuren oder verzweifelte Suche nach der Nadel im Heuhaufen? Am Mittwoch tauchte die Polizei im See nach Rebecca.

Sie suchen nach der Leiche der 15-jährigen Rebecca aus Berlin-Britz. Doch eine Gewissheit gibt es nicht, dass die seit vier Wochen vermisste Schülerin tot ist.

Knapp 50 Kilometer südöstlich von Berlin und nahe der Autobahn A12 nach Frankfurt/Oder gelegen, ist der Wolziger See seit Beginn dieser Woche Ziel umfassender Suchmaßnahmen der Berliner Polizei.

Waren am Montag und Dienstag die Einsatzkräfte mit Leichenspürhunden und Booten auf dem See unterwegs, ging die Suche am Mittwoch unter Wasser weiter. Die „B.Z.“ berichtet von zwei Booten und Tauchern, die im Einsatz seien. Fotos hätten zudem eine gelbe Trage gezeigt, die zum Einsatzort mitgenommen wurde. Doch die Polizeisprecherin wollte sich dem Bericht zufolge nicht dazu äußern, ob die Hunde eine konkrete Spur – sprich aus dem Wasser aufsteigenden Verwesungsgeruch – gefunden hätten, die den Tauchereinsatz auslöste.

Rebeccas Schwester Vivien: „Spüre, dass du lebst“

Unterdessen hofft und bangt Rebeccas ältere Schwester Vivien (23) weiter um das Leben ihrer kleinen „Becci“. Vivien ist sich sogar auf gewisse Weise sicher, dass die 15-Jährige noch am Leben ist:

Es wird nach deiner Leiche gesucht… aber ich spüre, dass du LEBST.“

Bisher wurde keine Leiche gefunden und es gibt keinen Beweis für den Tod des Mädchens, ebenso wenig dafür, dass sie noch lebt. Die Ungewissheit wird durch das Schweigen des in Untersuchungshaft sitzenden tatverdächtigen Schwagers des Mädchens, dem Koch Florian R. (27) noch unerträglich verstärkt.

Wo ist Rebecca? Das fragen sich auch die zahlreichen Freunde und Bekannten der 15-Jährigen. Immer wieder werden kleine Videos oder Fotos in den sozialen Medien hochgeladen, als wenn diese die Schülerin irgendwie am Leben halten könnten.


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion