Ahmed Al H einer der Angeklagten im Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Freiburg.Foto: THOMAS KIENZLE/AFP/Getty Images

Sicherheit im Prozess um Gruppenvergewaltigung gefährdet – aggressive Migranten mit Fußfesseln

Epoch Times23. Oktober 2019 Aktualisiert: 22. Oktober 2019 21:59
Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Freiburg herrsche eine "konfliktbeladene Stimmung", beklagt der Richter. Deshalb müssen die angeklagten Migranten weiterhin Fußfesseln tragen.

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg, im Oktober vergangenen Jahres, hat das Gericht eine aufgeheizte Atmosphäre bei den Verhandlungen beklagt. Es herrsche im Gerichtssaal eine „konfliktbeladene Stimmung“, so der Vorsitzende Richter.

Da die Sicherheit gefährdet sei und um Angriffe oder eine Flucht zu verhindern, müssen jene acht der insgesamt elf Angeklagten – die meisten von ihnen sind Migranten – die in Untersuchungshaft sind, weiterhin Fußfesseln tragen. Verteidiger hatten beantragt, auf Fußfesseln zu verzichten. Diesen Antrag lehnte das Gericht ab.

Die Angeklagten fielen durch „undiszipliniertes Verhalten“ auf, sagte Richter Stefan Bürgelin. Schon kleinste Anlässe sorgten für „impulshafte Ausbrüche einzelner Angeklagter“. So seien Zeugen von ihnen bereits mehrfach beleidigt worden. Zudem seien mehrere der Männer zuvor wegen Körperverletzung und anderer Delikte aufgefallen oder verurteilt worden.

Begonnen hatte der Prozess Ende Juni vor dem Landgericht Freiburg. Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Ihnen wird vorgeworfen, in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober vergangenen Jahres eine 18-Jährige in Freiburg vor einer Disco in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen. Laut ihren Verteidigern wollen sie Freisprüche erreichen. (so/dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion