Sicherheit im Prozess um Gruppenvergewaltigung gefährdet – aggressive Migranten mit Fußfesseln

Epoch Times23. Oktober 2019 Aktualisiert: 22. Oktober 2019 21:59
Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Freiburg herrsche eine "konfliktbeladene Stimmung", beklagt der Richter. Deshalb müssen die angeklagten Migranten weiterhin Fußfesseln tragen.

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg, im Oktober vergangenen Jahres, hat das Gericht eine aufgeheizte Atmosphäre bei den Verhandlungen beklagt. Es herrsche im Gerichtssaal eine „konfliktbeladene Stimmung“, so der Vorsitzende Richter.

Da die Sicherheit gefährdet sei und um Angriffe oder eine Flucht zu verhindern, müssen jene acht der insgesamt elf Angeklagten – die meisten von ihnen sind Migranten – die in Untersuchungshaft sind, weiterhin Fußfesseln tragen. Verteidiger hatten beantragt, auf Fußfesseln zu verzichten. Diesen Antrag lehnte das Gericht ab.

Die Angeklagten fielen durch „undiszipliniertes Verhalten“ auf, sagte Richter Stefan Bürgelin. Schon kleinste Anlässe sorgten für „impulshafte Ausbrüche einzelner Angeklagter“. So seien Zeugen von ihnen bereits mehrfach beleidigt worden. Zudem seien mehrere der Männer zuvor wegen Körperverletzung und anderer Delikte aufgefallen oder verurteilt worden.

Begonnen hatte der Prozess Ende Juni vor dem Landgericht Freiburg. Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Ihnen wird vorgeworfen, in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober vergangenen Jahres eine 18-Jährige in Freiburg vor einer Disco in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen. Laut ihren Verteidigern wollen sie Freisprüche erreichen. (so/dpa)

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