Tatverdächtige in Berlin: 327 Kinder und Jugendliche haben 2018 zum Messer gegriffen

Die Zahl der Messerangriffe in Berlin ist in den letzten Jahren weiterhin gestiegen. Sieben Messerattacken werden in der Stadt durchschnittlich pro Tag verübt.

Im Jahr 2018 wurde das Messer bei insgesamt 2.795 gemeldeten Fällen als Tatwaffe eingesetzt, teilt die Senatsverwaltung für Inneres auf Nachfrage von CDU-Politiker Peter Trapp laut „BZ“ mit:

Damit hat sich die Anzahl der Messerangriffe seit 2016 in Berlin um beinahe acht Prozent erhöht.

Insgesamt 1.928 Tatverdächtige wurden 2018 in Berlin ermittelt, darunter:

Messerverbotszonen in Berlin gefordert

Innenpolitiker Trapp fordert seit Jahren Messer-Verbotszonen, beispielsweise auf dem Alexanderplatz. Damit hat die Bundespolizei während eines dreimonatigen Versuchsprojektes gute Erfolge erzielt.

An Wochenenden verbot die Bundespolizei das Mitführen von Waffen auf der Stadtroute zwischen den Bahnhöfen Lichtenberg und Zoologischer Garten.

Die regelmäßigen Kontrollen der Bundespolizei haben doch gezeigt, was einige Berliner so in Taschen und Rucksäcken dabei haben. Solche Zonen müssten dann aber auch regelmäßig von der Polizei kontrolliert werden“, so der CDU-Politiker.

Während ihrer Einsätze stellen die Beamten neben diversen Waffen auch illegale Sprengkörper, Drogen und Diebesgut sicher. Außerdem werden immer wieder mit Haftbefehlen gesuchte Straftäter sowie vermisste Kinder aufgegriffen. (sua)

Quelle: https://www.epochtimes.de/blaulicht/tatverdaechtige-in-berlin-327-kinder-und-jugendliche-haben-2018-zum-messer-gegriffen-a2862819.html