Tödlicher Streit in Schwäbisch Gmünd: Junge Frau (18) in Wohnung erstochen

Im Verlauf eines Streits wurde ein 18-jähriges Mädchen lebensgefährlich verletzt. Trotz Reanimation verstarb die junge Frau noch vor Ort.
Titelbild
Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg.Foto: istockphoto/fotojog
Epoch Times1. April 2019

Samstagabend, 30. März, 18.30 Uhr, in Schwäbisch Gmünd, rund 50 Kilometer östlich von Stuttgart: Bei der Rettungsleitstelle geht ein Notruf ein. Gemeldet wird eine verletzte Frau in einer Wohnung in der Straße „In der Vorstadt“.

Vor Ort trafen die Beamten auf eine schwerstverletzte junge Frau (18), ihren Freund (23) und den 24-jährigen Wohnungsinhaber.

Die Frau wurde vom Rettungsdienst samt Notarzt versorgt, erlag jedoch trotz längerer Reanimationsversuche ihren Verletzungen.“

(Polizeibericht)

Aufgrund der Umstände wurde der 23-Jährige vorläufig festgenommen.

Die Verletzungen wurden der Frau gewaltsam beigebracht. Im Tatverdacht steht der 23-Jährige. Der 24-jährige Wohnungsinhaber wird als Zeuge geführt.“

(Polizeipräsidium Aalen)

Den polizeilichen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Opfer und dem verhafteten Freund jeweils um Deutsche aus dem Raum Schwäbisch Gmünd.

Die Ermittlungen zu dem Fall wurden von der Kriminalpolizei übernommen.

Der 23-Jährige wurde am Sonntagvormittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl erließ. Der Tatverdächtige wurde daraufhin „aufgrund einer psychischen Erkrankung“ in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

Wie die Ermittler herausfanden, waren Täter und Opfer in einer Beziehung. Der 23-Jährige begann wohl aus Eifersucht den Streit vom Samstagabend. Dieser eskalierte dann auf schreckliche Weise. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Aalen melden, zeigte sich der 23-Jährige bereits geständig, räumte ein, „auf seine 18-jährige Freundin eingestochen zu haben“. (sm)



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